• Ralf Kramp liest Eifel Krimis

  • Do, 09.05.2019 ab 19:30 Uhr
  • Kochs. Küchen & Lifestyle
    Grüner Weg 106
    52070 Aachen
Ralf Kramp liest Eifel Krimis - Kochs. Küchen & Lifestyle - Aachen

Tickets € 10,00 über Das Buch in EilendorfSommer. In der Eifel blockieren sadistisch veranlagte Straßenplaner die wichtigsten Verkehrsadern mithilfe von Baustellen. Verzweifelte Autofahrer folgen kilometerlangen Umleitungen ins Nirgendwo, selbst Ortskundige entdecken Dörfer, in denen sie noch nie waren – und die sie nie entdecken wollten.So auch Herbie Feldmann. Eine Abkürzung wird ihm zum Verhängnis. Herbie, den alle den "Spinner" nennen, hat wieder einmal etwas Pech mit dem Glück und rast auf einem Feldweg in ein Rindvieh. Sehr zum Vergnügen seines unsichtbaren Gefährten Julius, dessen Laune immer dann steigt, wenn Herbie in der Patsche steckt. Und diesmal steckt er verdammt tief drin.Alfred "Marshal" Schnorrenberg, der Besitzer des Tieres, zwingt ihn dazu, den entstandenen Schaden auf seiner "Ranch" abzuarbeiten. Herbie gerät unfreiwillig an einen Ort, an dem nichts ist, wie es scheint, stolpert über ein dunkles Familiengeheimnis und in die Fänge des Ginstermannes, einer finsteren Eifeler Sagengestalt, die arglosen Wanderern in Gewitternächten nach dem Leben trachtet.Ralf Kramp: Ich lebe jetzt schon seit vielen Jahren in der Vulkaneifel, male und zeichne fast nur noch zum eigenen Vergnügen und genieße mit meiner Frau Monika, zwei Katzen und fünf Hühnern die stille Abgeschiedenheit des Landlebens in einem alten Bauernhaus im Dörfchen Flesten. Aus erster Ehe habe ich zwei Söhne, die schon auf eigenen Füßen stehenWir genießen die Eifel und ihre Jahreszeiten, bestaunen bei einem Glas Rotwein den Ausblick auf die endlosen Weiden hinter unserem Haus, fühlen uns sauwohl in der umgebauten Scheune mit dem 6 Meter hohen Christbaum zu Weihnachten und lieben unsere Reisen nach England und Frankreich ohne Flugzeuge und ohne Tunnels.Unser Leben ist so prall gefüllt mit schönen beruflichen Dingen, die uns so viel Spaß machen, dass Monika und ich manchmal nicht mehr erkennen können, wo der Beruf aufhört und wo die Freizeit anfängt.