• Pierre-Laurent Aimard | Stockhausen

  • Do, 13.09.2018 ab 19:00 Uhr
  • Live Music Venue030 254880info@berliner-philharmoniker.deGet Directions
    Herbert-von-Karajan-Straße 1
    10785 Berlin
Pierre-Laurent Aimard | Stockhausen - Live Music Venue030 254880info@berliner-philharmoniker.deGet Directions - Berlin

Tickets & Info: https://bit.ly/2HvE7GHKarlheinz Stockhausen I_________________KARLHEINZ STOCKHAUSEN [1926-2007]Klavierstücke 1-4 [1952/53] Klavierstück 5 [1954] Klavierstück 6 [1954/55] Klavierstück 7 [1954/55] Klavierstück 8 [1954] Klavierstück 9 [1954/1969] Klavierstück 10 [1954/1961] Klavierstück 11 [1956]______________Pierre-Laurent Aimard Klavier______________Das Finale des Musikfest Berlin steht im Zeichen von Karlheinz Stockhausen. Es beginnt nicht mit elektronischen Kompositionen, nicht mit dem Pioniermedium der 1950er- und 1960er-Jahre, sondern mit Stücken für Klavier, das klassische Pionierinstrument der Kompositionsgeschichte von Bach bis Schönberg. Auch bei Stockhausen behielt es diese Funktion. Sie verlagerte sich vom exemplarischen satztechnischen Experiment auf die Bedeutung als Instanz der Reflexion, der Überprüfung ästhetischer Konzepte und als Härtetest geistiger Innovation. Stockhausen verfolgte mit seinen Stücken die Absicht, den Klavierklang neu zu erforschen, neu zu durchdenken und damit letztlich neu zu erschaffen. Als Gesamtwerk aber entwickeln sie durch ihre Verschiedenheit, die vom Detail der Tongebung bis zum Zeitverständnis reicht, einen enormen Sog; er zieht das konzentrierte Hören in die Mitte eines imaginären Raumes, von dem aus der Kosmos Klavier sehr spezifisch erfahren werden kann – ein Kosmos, der sich suggestiv öffnet zu anderen Klangwelten, zu theatralischen, psychischen und spirituellen Dimensionen, die der Komponist erst viele Jahre später größer und genauer ausarbeitete. Die Interpretation der Klavierstücke I-XI durch den französischen Pianisten Pierre-Laurent Aimard hat Maßstäbe gesetzt._________________Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele / Musikfest Berlin, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung