• Neu gesichtet: Ausstellungsgespräche – *Vergnügungsstadt Berlin*

  • Fr, 16.11.2018 ab 15:00 Uhr
  • Contemporary Art Museum030 8312029info@bruecke-museum.deGet Directions
    Bussardsteig 9
    14195 Berlin
Neu gesichtet: Ausstellungsgespräche – *Vergnügungsstadt Berlin* - Contemporary Art Museum030 8312029info@bruecke-museum.deGet Directions - Berlin

Vergnügungsstadt BerlinAusstellungsgespräch mit PD Dr. Daniel Morat (Historiker, Freie Universität Berlin)Ausgehend von der Ausstellung 1913: Die Brücke und Berlin gibt der Historiker Daniel Morat am 16. November 2018 um 15 Uhr Einblicke in die Berliner Ausgehkultur um 1913. „Steh’ in Berlin früh auf und geh’ spät schlafen“, so heißt es nicht ohne Grund schon 1912 im Reiseführer Berlin für Kenner. Morat skizziert den historischen Kontext, in dem sich Ernst Ludwig Kirchner ins Café Chantant begab und Karl Schmidt-Rottluff das Treiben im Nachtcafé oder in der Weinstube portraitierte. Die Veranstaltungsreihe Neu gesichtet: Interdisziplinäre Expertinnen-Gespräche in der Ausstellung* ergänzt die aktuelle Präsentation 1913: Die Brücke und Berlin um vielfältige Perspektiven und Disziplinen. Daniela Bystron, Curator of Outreach am Brücke-Museum, führt die Gespräche. Alle Besucherinnen sind aber ausdrücklich eingeladen und herzlich willkommen, ebenso ihre Fragen und Kommentare beizusteuern. Die Gespräche dauern circa 90 Minuten.Die Veranstaltung ist kostenlos, zzgl. Eintrittskarte______PD Dr. Daniel Morat ist Privatdozent am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin (FU Berlin) und Kurator für die Ausstellung des Landes Berlin im Humboldt Forum. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Geschichte Berlins und die Geschichte der Populärkultur. Von 2010 bis 2014 leitete er zusammen mit Paul Nolte das Forschungsprojekt *Metropole und Vergnügungskultur. Berlin im transnationalen Vergleich, 1880-1930 an der FU Berlin, aus dem unter anderem das Buch Weltstadtvergnügen. Berlin 1880-1930 (Daniel Morat u.a., Göttingen 2016) hervorgegangen ist.