• Female fronted is not a genre - 09.03. Vorträge, Konzert, Party

  • Sa, 09.03.2019 ab 15:00 Uhr
  • BLA
    Bornheimer 20-22
    53111 Bonn
Female fronted is not a genre - 09.03. Vorträge, Konzert, Party - BLA - Bonn

Als ersten Tag unseres Weltfrauentagspezialwochenendes wollen wir euch den Samstag präsentieren, ans Herz legen, vorstellen, euch dazu einladen. Wir starten ab 15 Uhr mit Vorträgen und Gesprächen. Wir haben starke Rednerinnen eingeladen:"'Transfeminine Menschen in der Punkszene - zwischen hypermaskulinen Hardcorebands und freien Oberkörpern wird der Raum häufig eng für Menschen die normativen Geschlechtervorstellungen weniger entsprechen, dabei ist doch eigentlich gerade die Punkszene ein idealer Ort für freien Ausdruck und Diversität.' Als Transfrau, die viele Jahre ihres Lebens cis-männlich definiert lebte konnte ich über Jahre die ich in Punkbands, auf zahlreichen Touren und als Veranstalterin verbracht habe und verbringe spannende Eindrücke von dem Vakuum zwischen unmissverständlich maskulinen Strukturen, pseudo-liberalen Musikvenues und queerfeministischen Freiräumen gewinnen. Vom oberkörperfreien Live-Foto mit 15 Jahren in der Lokalzeitung zur Tourmanagerin für queerfeministische Künstlerinnen - es gibt viel Entwicklung zu erzählen: der Spagat zwischen der Vorliebe für Hardcore-Punk und dem Langen nach Femininität, Mansplaining, Östrogene und die Schwierigkeit, eine Existenz in einer antikapitalistischen Szene nachhaltig zu machen.Ich möchte einen Einblick in die Auslebung von Geschlechterrollen in der Punkszene und die Entwicklung zur professionellen Unterhaltung eines queer_feministischen Tourservice erzählen, und mit euch gemeinsam die Erlebnisse in politische Kontexte einordnen und ins Gespräch kommen. Maja Hagedorn betreibt hauptberuflich ihren internationalen Tourservice 'Queers to the front Booking' und veranstaltet Konzerte im AJZ Bielefeld und mit dem Frauenkollektiv Münster. Sie verortet sich als transfeminin und nutzt das Pronomen 'sie'."-----Wo sind die Grrrls? Das Riot-Grrrl-Movement und die Erbinnen „Revolution Girls Style Now“, nicht weniger forderten die Riot Grrrls Anfang der 1990er-Jahre ausgehend von Olympia, Washington. Im Riot-Grrrl-Manifest forderten sie Platten, Bücher und Zines, die sie ansprechen – und kümmerten sich kurzerhand selbst darum! Sie gründeten Bands wie Bikini Kill, Bratmobile und Heavens to Betsy, organisierten Shows und tauschten sich in Newslettern und Zines aus. In Nordamerika trugen sie mit ihrem Mix aus Pop und Politik zum Start der sogenannten dritten feministischen Welle bei. Im Vortrag werden wir nicht nur einen Blick auf die Geschichte von Riot Grrrl werfen. In der Idee der Ladyfeste, bei Bands wie The Gossip und in Serien wie Portlandia lebt die Bewegung auch heute noch.Den Vortrag hält Anna Seidel, feministische Aktivistin und Kulturwissenschaftlerin aus dem Ruhrgebiet. -----Am Abend gehört die BühneMOLLY PUNCHpunkrock/grunge with a riotgrrrl spiritWütend, politisch, poetisch mit Songs im Gepäck über Tiere, überschätzte Autoren, Aliens und allgemeine Traurigkeit. Mitsing-Punkrock mit Ausschlägen Richtung Grunge oder Surf und irgendwer fühlt sich immer an die 90er erinnert. Die Demo ANIMAL KINGDOM kam 2017, ein Album steht für 2019 in den Startlöchern. und SWAN SONGS, gegründet Anfang 2018, spielen eine Mischung aus Indiepunk und Postrock, gepaart mit Hardcore-Einschlägen. Die vierköpfige Band aus Münster mit Mitgliedern von Idle Class, Blankets und Goodbye Fairground spielte eine erste kleine Tour im Juni 2018 und zudem mehrere Support- und DIY-Shows im Laufe des Jahres. Nach der Veröffentlichung der ersten Single „She’s Coming Undone“ im April (Pop, Geschrei und Melodien auf knapp vier Minuten) folgte der Release des Musikvideos zum Song „A Ghoststory“.-----Um die Aftershowparty kümmert sich, extra aus Köln eingeflogen, der Dusketenmann:"Die Welt, die nach dem Ende der Männer kommt, wird eine bessere sein."Hanna RosinSeit fünf Jahren veranstaltet der Dusketenmann aka Jeff Smart in unregelmäßigen Abständen die "Girls Night Out" im Stereo Wonderland und in der Frieda Bar in Köln. Ein Abend, der sich ganz der weiblichen Musik, mit einem erhöhtem Augenmerk auf Gitarrensounds, Punk und Independent, widmet.Muncie Girls, Bikini Kill, The Bangles, Blood Red Shoes, Blondie, Childbirth, Detroit Cobras, The Donnas, L7, Lunachicks, Martha, The Slits, Siouxsie & the Banshees, the Runaways, the Organ und viele mehr.Girl Power! ❤Wir wollen nicht unerwähnt lassen, dass wir auch auf die Eintritte einen Solibeitrag erheben werden und diesen ans Mädchenhaus Bonn e.V. spenden möchten. Dort können Mädchen und junge Frauen zwischen 8 und 17 Jahren Schutz finden, den ihnen ihr Zuhause nicht mehr bieten kann. Female Fronted Is Not A Genre - machen wir was!