• Tumult 61 mit Vernissage Bernd Gaspers Spann-Skulpturen

  • Do, 21.02.2019 ab 20:00 Uhr
  • KULT41
    Hochstadenring 41
    53119 Bonn
Tumult 61 mit Vernissage Bernd Gaspers Spann-Skulpturen - KULT41 - Bonn

Ausstellung vom 21.2. - 17.3.19Fundstücke aus Stein, Metall oder Holz sowie Draht und Faden ...... dies sind die Materialien, die Bernd Gaspers zu einer symbiotischenEinheit verbindet. Der Stein darf sein was er ist, schwer und massiv inder Form, naturbelassen in der Farbe. Der Draht erweitert die Form, gibtdem betrachtenden Blick eine Richtung. Der Faden moduliert den neuen Raum, der durch das Zusammenspiel der Materialien entsteht.Das Fundstück bestimmt die Form ...... oder dient Bernd Gaspers zumindest als Auslöser, Inspirationsquelle und Wegweiser bei der Entwicklung eines neuen Spann-Werkes. In den Spann-Werken wird der Raum, den die gespannte Linie beschreibt, sinnlich erfahrbar. Das Zusammenspiel aus gefundenem Material, gespanntem Federstahl und Schnüren erzeugt ein plastisches Gesamtobjekt. Das Fundstück ist Ausgangspunkt für die kompositorische Einheit aus Ursprungsform, Metallkonstrukt und textilem Material. Die von Schnur-Elementen erzeugte Linie, die zunächst flächig ist, wird vom Betrachter als dreidimensionales Objekt wahrgenommen. Die abstrakte Form verweist nur auf sichselbst und beinhaltet trotz ihrer sehr konkreten Ausgangsform keinenHinweis auf die sichtbare Welt.Das gespannte Material verleiht dem Schweren Leichtigkeit, die geschlossene, massive und harte Stofflichkeit scheint durch die bewegliche, leichte und freie Beschaffenheit von Schnur und Stahldraht fast aufgehoben zu werden. Durch ihre Materialsprache mit der Wechselwirkung von leicht und schwer, von beständig und flüchtig, schweben die Spann-Werke unentwegt zwischen begrenztem und unbegrenztem Raum.