• 3. Musikfilmfestival Bremen "Leaving Home"

  • Do, 26.01.2017 ab 19:30 Uhr
  • CITY46
    Birkenstraße 1
    28195 Bremen
3. Musikfilmfestival Bremen "Leaving Home" - CITY46 - Bremen

26.01, 19:30 Uhr: Sound of Heimat – Deutschland singt / Eröffnung 27.01, 18:00 Uhr: Song of Lahore 27.01, 20:30 Uhr: Die Leuchte Asiens 27.01, 22.30 Uhr: Blackhearts 28.01, 18:00 Uhr: La Bohéme am Kap – Breathe Umphefumlo 28.01, 20:30 Uhr: Mali Blues 28.01, 22:30 Uhr: Electro Chaabi 29.01, 18:00 Uhr: Sumé: The Sound of a Revolution

29.01, 20:30 Uhr: Presenting Princess Shaw

Wo ist ein Musikstil „beheimatet“ und wie kann Musik Heimat definieren oder auch schaffen? In neun Filmen aus zehn Ländern zeigen Musiker*innen, wie verschiedene Traditionen verbinden oder auch gezielt kulturelle und gesellschaftliche Grenzen ausweiten können. Während der Neuseeländer Hayden Chisholm in „Sound of Heimat“ das zwiespältige Verhältnis der Deutschen zu ihrer Volksmusik erforscht (D 2012; Do. 26.1 / 19:30 * Eröffnung m. Gästen; in Koop. mit der Arbeitnehmerkammer), zeigt „Blackhearts“, wie Heavy Metal-Fans aus der ganzen Welt ihre seelische Heimat in Norwegen finden (NOR 2016, 83 Min., OmengU; 27.1. / 22:30). Crossover-Projekte und gezielte Umwandlungen musikalischer Traditionen können Berufszweige retten wie im pakistanischen Film „Song of Lahore“ (USA 2015, OmengU; 27.1. / 18:00), jahrhundertalte Geschichten über Kontinente hinweg wieder aktuell machen wie der südafrikanische Film „La Bohéme am Kap“ (D 2015, OmU; ab 28.1. ), politische Bewegungen unterstützen wie der grönländische Film „Sumé – The Sound of a Revolution“ (Grönland 2014, OmengU; ab 29.1.) und für Freiheit und ein friedliches Zusammenleben in Zeiten der Repression kämpfen wie im afrikanischen „Mali Blues“ (D 2016, R: Lutz Gregor, OmU; 28.1. / 20:30 *mit Gast) oder im ägyptischen „Electro Chaabi“ (Egypt/F 2013, OmU; 28.1. / 22:30). Dabei spielen die allgegenwärtige Globalisierung und die fast grenzenlosen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten eine zentrale Rolle, wie die wahre Geschichte von „Presenting Princess Shaw“ zeigt (ISR 2016, 80 Min., engl. OF; 29.1.). Höhepunkt der Reihe ist die Premiere des 2016 neuvertonten, deutsch-indischen Stummfilms „Die Leuchte Asiens“ aus dem Jahr 1925. Der preisgekrönte indische- und Weltmusiker Willy Schwarz und der junge Komponist Riccardo Castagnola verbinden klassische indische Musik mit zeitgenössischer elektronischer Klangkunst und schaffen somit eine Brücke zwischen Ländern und Zeiten (27.1. / 20:30 * mit Livemusik; unterstützt durch die Indische Botschaft, Berlin).

https://musikfilmfestivalbremen.wordpress.com/programm-2/