• Salon Digital - 14. Abend

  • Mi, 07.11.2018 ab 18:00 Uhr
  • Hochschule für Künste Bremen
    Am Speicher XI 8
    28217 Bremen
Salon Digital - 14. Abend - Hochschule für Künste Bremen - Bremen

Salon Digital - 14. AbendVeranstaltungsreihe / 07.11.2018The Urigin of UR.Zu Gast ist Jan Charzinski.Die Narration eines Vortrags, das Scheitern seines Vorgängers "De Grote Verteller" im April "durch die Mysterien von UR". Aha, UR? Was soll das sein? Die Ergründung dessen führt weit zurück in die Vergangenheit - nach Mesopotamien - macht einen kurzen Halt im niederländischen Groningen der 1980er Jahre und letztendlich irgendwie auch im Prag und Bremen von 2016. Eine Geschichte über die Gestaltung von Narration und die Narration von Gestaltung, über bodenständige Mysterien, Gestaltungs-Werkzeuge und einen Rückgriff auf den April 2018. Immernoch über Zahnpastatuben, durchdrungen von einer immer wiederkehrenden Geschichte, die ständig ihrer Wiederaufführung harrt.UR dient ihr als Anfang.---The narration of a lecture, the failure of it's prequel "De Grote Verteller" in April "thorugh the mysteries of UR". Uh, UR? What's taht supposed to be?The exploration of it leads us way back into history - to Mesopotamia. With a short stop in Groningen by the 80s and in some way also in Praha and Bremen of 2016. A story about designing narration and the narration of design, about down to earth mysteries, designing-tools and a recourse to the April of 2018.Still about toothpastetubes, permeated with a recurred story, that continuously awaits its reenactment.UR serves at its starting point.---07.11.2018, 18 UhrRaum 4.15.070 (großer Theorieraum), Am Speicher XI 8, Bremen(english version below)Spektakel: Reenactments in Kunst, Gestaltung, Wissenschaft und Technologie.Mit dem Wintersemester 2016/17 startete der Studiengang Digitale Medien der Hochschule für Künste Bremen eine regelmäßig stattfindende Salon-Reihe unter dem Titel "Spektakel: Reenactments in Kunst, Gestaltung, Wissenschaft und Technologie". Das offene Salon Format beinhaltet Experimente, Vorträge, und Performances aus unterschiedlichen Disziplinen mit dem Fokus auf neue und alte Medien und Technologien. Praxis des Salons ist das Reenactment als Möglichkeit des Sichtbarmachens, Vergegenwärtigens und Durchkreuzens von Vergangenem oder Verborgenem.Insbesondere im Bereich der sogenannten Neuen Technologien und zeitgenössischen Medien erscheint Wissen von komplexen Schichtungen von Material, Code/Zeichensystemen und Geschichte/Organisationen verdeckt. Das Wiederaufführen kann Denken, Geschichte und Theorie in Körper und Handlung übersetzen. Im Zentrum steht so die verkörperte Vergegenwärtigung vergangener Ereignisse, initiiert durch den Wunsch eine grundsätzlich uneinholbare Vergangenheit wiedererlebbar zu machen.Vorrangiges Anliegen des Salons ist die Öffnung von geschlossenen Systemen und Konstruktionen (Black Boxes). Denn Wissenschaft, Ökonomie, zeitgenössische Medien sowie Neue Technologien sind durch globale Machtstrukturen, komplexe Entwicklungs- und Produktionsprozesse und deren hermetische Konstruktion nur noch schwer zu durchschauen und bleiben für die Rezipierenden primär an der Oberfläche. Das Spektakel ist eine Form der Verdichtung von Handlungen und Prozessen. Gewissermaßen Paradox zum Reenactment, dem Wiederholung und so auch Historie immanent sind, ist das Spektakel ein Zeitpunkt im Hier und Jetzt, zu dem alles kulminiert.Organisiert von: Andrea Sick, Ralf Baecker und Dennis Paulwww.salon-digital.de---English AbstractThe program for Digital Media at the University of the Arts Bremen launched a regular series of salon-style gatherings titled “Spectacle: Reenactments in the Arts, Design, Science and Technology.” The events have an open format and provide a forum for experiments, presentations and performances from a range of different fields, but with a common focus on old and new media, as well as technologies. The salon thereby enables a practice of reenactment as a way to make things past and hidden visible, present and also questionable.Contemporary new technologies and media seem to cover knowledge with complex layers of materials, code/sign systems and history/organization. Reenacting can translate obscured knowledge, ideas and theories into bodies and actions. At the heart of this conceptual approach is a desire to turn past events into present experiences—although the very nature of the past prohibits such an endeavor.The salon pursues the primary goal of opening closed systems and constructions (black boxes). Global power structures, as well as complex processes in development and production—leading to hermetic constructs—have made it even harder to understand science, economy and contemporary media, as well as new technologies. Recipients therefore tend to mostly grasp only their superficial level. The spectacle is a way to condense actions and processes. Reenactment, on the other hand, builds on repetition and history. But the spectacle is a moment in the here and now where everything flows together and culminates.