• Ich raus schnell mach aus das Bremen Nacht

  • Fr, 01.02.2019 ab 20:00 Uhr
  • Gadewe - Galerie des Westens e.V.
    Reuterstrasse 9 - 17
    28217 Bremen
Ich raus schnell mach aus das Bremen Nacht - Gadewe - Galerie des Westens e.V. - Bremen

Herwig Gillerke"Ich raus schnell mach aus das Bremen Nacht"Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 1.2.2019 um 20.00 Uhr, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.Es spricht Dr. Frank Laukötter.Ausstellungsdauer 1.2.2019 bis 1.3.2019Als besonderes Merkmal in den malerischen Arbeiten des Bremer Künstlers Herwig Gillerke (geb. 1963 in Delmenhorst) gelten die merkwürdig verzerrten Figuren, die wirken, als seien sie irgendwo herausgeschnitten und auf der Leinwand als Collage wiederzusammengesetzt worden. Ein weiteres markantes Kennzeichen sind die Textzitate aus dem Bereich der Popmusik (Rock/Glam/Punk/Post - Punk). Die Musiker / Bands werden mit Textzeilen aus ihren Songs sowie ihren Namen in Gillerkes Arbeiten verewigt. Er thematisiert damit das langsame Sterben und das Verschwinden der vielen (einstigen) Helden der Musik (Popkultur).In den fotografischen Arbeiten inszeniert er sich selbst. Nachts im Außenraum und vor allem an „Un-Orten“ im Stadtbereich. Er arbeitet mit Stativ und komplett alleine. Er nutzt dabei das vorhandene Licht; manchmal erweitert um farbige Blitze.Die Fotoarbeiten werden später nicht farblich oder mit anderen Hilfsmittel verändert. Dafür kratzt Gillerke aber auch hier passende oder unpassende Zeilen aus Songtexten in die Fotografien hinein. Somit ist jedes Foto einer Auflage ein Unikat, denn die zwaridentischen Zeilen werden jedoch nie perfekt gleich aussehen.In der GaDeWe - Ausstellung „Ich raus schnell mach aus das Bremen Nacht“ beschäftigt sich Gillerke mit dem Sänger Mark E. Smith und seiner Band „The Fall“. Smith starb im Januar 2018 an Krebs und seitdem sind „The Fall“ Geschichte. Mark E. Smith schrieb einst das Lied “Bremen Nacht“. Daraus stammt dieser merkwürdig krude deutsche Satz und gibt der Ausstellung den Titel. Für Menschen, die den Musiker und die Band nicht kennen, bleibt trotzdem noch genügend Material zum Genuss und eigene Interpretationen.