• Brüder und Schwestern - Film und Diskussion

  • Sa, 09.11.2019 ab 19:00 Uhr
  • Weltecho
    Annaberger Str. 24
    09111 Chemnitz
Brüder und Schwestern - Film und Diskussion - Weltecho - Chemnitz

Filmvorführung und Diskussion mit dem Regisseur Pavel Schnabel und dem Humangeografen Dominik IntelmannEine Wiederaufführung anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls„Brüder und Schwestern“ ist ein einfühlsames Protokoll der Wendejahre. Von Schülerinnen bis zum Direktor der Karl-Marx-Schule, die plötzlich nicht mehr so heißen sollte; vom Schriftsteller bis zum Konditoren-Ehepaar, das nun um den Erhalt ihres Ladens bangt, begleitet der Filmemacher Pavel Schnabel ganz verschiedene Bürgerinnen Weimars durch die turbulenten Jahre von 1988 bis 1991. Die Zuschauerinnen werden durch ein Potpourri der Hoffnungen, Ängste und Enttäuschungen geführt, das die Rasanz und Brüchigkeit der Einheit verdeutlicht. Heute, 30 Jahre nach der deutsch-deutschen Grenzöffnung, gerät die Wendezeit wieder in den Fokus der Öffentlichkeit, die sich angesichts rechter Ausschreitungen in Chemnitz und andernorts fragt: „Was ist eigentlich im Osten los?“ Hält der Dokumentarfilm von 1991 hierfür, retrospektiv betrachtet, Erklärungen bereit? Inwiefern lassen sich die Erfahrungen der interviewten Weimarerinnen auf die Biografien ehemaliger Karl-Marx-Städterinnen übertragen? Über diese und andere Fragen diskutieren im Anschluss an die Filmvorführung der Regisseur Pavel Schnabel und der Humangeograph Dominik Intelmann. Eine Veranstaltung des Referats für Antidiskriminierung des Studentinnenrats der TU Chemnitz.Eintritt: 5 €Freier Eintritt für Student_innen der TU Chemnitz**Mitglieder der Verfassten Studierendenschaft