• Lebendige Schwerkraft: Vernissage

  • Fr, 31.01.2020 ab 19:00 Uhr
  • Halle 4 - Kunstforum der TU Darmstadt
    Magdalenenstraße 6
    64289 Darmstadt
Lebendige Schwerkraft: Vernissage - Halle 4 - Kunstforum der TU Darmstadt - Darmstadt

Das Kunstforum der TU Darmstadt lädt am 31. Januar 2020 um 19:00 Uhr zur Ausstellungseröffnung in der Halle 4 der TU Darmstadt (S1|09), Magdalenenstraße 6 (Campus Stadtmitte zwischen ULB und Otto-Berndt-Halle) ein. Die Begrüßung erfolgt durch Dr. Manfred Efinger (Kanzler der TU Darmstadt), Prof. Dr. Christoph Hubig (Institut für Philosophie, TU Darmstadt) und Taymas Matboo, M.A. (Kuratorin der Ausstellung). Anschließend Apéritif und Imbiss. Die Künstlerinnen Manfred Emmenegger-Kanzler, CW Loth und Christiane Messerschmidt sind anwesend.Weitere InformationenVom 31. Januar bis 13. März 2020 zeigt das Kunstforum der TU Darmstadt die Ausstellung LEBENDIGE SCHWERKRAFT in der Halle 4 auf dem Campus Stadtmitte.Mit der Schau LEBENDIGE SCHWERKRAFT wird erstmals eine neue Ausstellungsfläche des Kunstforums der TU Darmstadt vorgestellt. Auf rund 450 qm werden in einer der ehemaligen Maschinenbauhallen im Herzen des Campus Stadtmitte Arbeiten der Bildhauerinnen Manfred Emmenegger-Kanzler (1953), CW Loth (1954) und Christiane Messerschmidt (1963) aus Stahl, Ton, Holz und Stein gezeigt.Manfred Emmenegger-Kanzlers nüchternen und sachlich wirkenden Arbeiten aus Stahl und Ton scheint paradoxerweise eine gewisse Lebendigkeit innezuwohnen: Seien es Skulpturen aus streng aneinander gereihten oder ineinander gestülpten Quadraten, fragil erscheinende Konstruktionen aus aufgestapelten Ziegeln, die ausschließlich durch ihr eigenes Gleichgewicht aufrecht stehen. Sie wirken wie gerade aufgebaut, die jederzeit die Balance zu verlieren drohen und der Schwerkraft zu trotzen scheinen.In CW Loths Arbeiten aus Holz – Objekte aus verrückbaren Körpern, wandelbar, Durchblicke erlaubend – übernimmt das Bewegliche eine zentrale Funktion. Loths Skulpturen faszinieren sowohl aufgrund ihrer Flexibilität und partizipativen Eigenschaft, als auch durch den handwerklichen Entstehungsprozess: Eine spezielle Sägetechnik ermöglicht, dass die Skulpturen mit ihren Achsen, Gelenken und beweglichen Einzelelementen im Ganzen entstehen, ohne jemals aus dem ursprünglich gewachsenen Holzstamm herausgelöst zu werden.Das Material spielt in Christiane Messerschmidts Arbeiten eine elementare Rolle. »Die Form steckt in dem Stein«, so die Künstlerin. Die Sichtbarmachung einer im Material verborgenen Form erreicht die Bildhauerin durch die Suche nach alten Spuren des Lebendigen im jahrtausendealten Stein: Oberflächen mit kristallinen Strukturen, Adern und Maserungen zeugen von vergangenen, gewaltigen Naturkräften.Die Besucherinnen erwartet ein abwechslungsreicher Parcours durch einen eindrucksvollen Ausstellungsort. Mehr als 40 Skulpturen werden gezeigt, die von kleinformatigen Arbeiten bis zum raumgreifenden Großobjekt reichen. Die Schwerkraft als notwendige Nebenbedingung und allgegenwärtiger Teil der Skulptur wird bei Manfred EmmeneggerKanzler, CW Loth und Christiane Messerschmidt auf vielseitige Weise in ihren Arbeiten sichtbar.Die ausgestellten Werke können erworben werden.