• Dichterliebe / Online-Premiere

  • Sa, 20.06.2020 ab 19:30 Uhr
  • Staatstheater Darmstadt
    Georg-Büchner-Platz 1
    64283 Darmstadt
Dichterliebe / Online-Premiere - Staatstheater Darmstadt - Darmstadt

Filmisches Musiktheaterprojekt / Liedzyklus von Christian Jost nach Robert Schumanns „Dichterliebe“ op. 48 auf Texte von Heinrich HeineRobert Schumann schuf seinen Liedzyklus „Dichterliebe“ zu Gedichten aus Heinrich Heines „Lyrischem Intermezzo“ im Jahr 1840, auf dem Höhepunkt des romantischen Kunstlieds. Der Zyklus entwirft eindringliche Bilder vom Aufkeimen und Zerbrechen einer rätselhaften Liebe. Der zeitgenössische Komponist Christian Jost hat den Zyklus rekomponiert und die sechzehn Lieder wie Inseln in eine groß angelegte Komposition eingewebt — ein unerschöpflich fließender Klangstrom, der geheimnisvolle Räume voll Schönheit und Schmerz öffnet. Dieses visionäre Musiktheaterprojekt verlegt Christian Josts Dichterliebe in den digitalen Raum und greift den assoziativen Strom der Musik in filmischen Bildern auf. In den Räumen des Theaters und in der Natur entsteht gemeinsam mit acht Sängerinnen aus dem Opernensemble und neun Musikerinnen aus dem Staatsorchester eine filmische Reise, die von Isolation, Sehnsucht und dem Wunsch nach Verschmelzung erzählt. Ausgehend von der romantischen Sehnsucht des lyrischen Ichs nach dem liebenden Du wird suchend und tastend nach einem umfassenderen Begriff von Liebe gefragt, die nicht mehr nur das menschliche Gegenüber, sondern die gesamte Umgebung einbezieht und in der sich die vermeintliche Grenze zwischen Mensch und Natur aufzulösen beginnt. Sopran: KS Katrin Gerstenberger Cathrin Lange Karola Sophia SchmidAlt: Lena Sutor-WernichTenor: David Lee Michael PegherBariton: David PichlmaierBass: Johannes Seokhoon MoonMit: Mitglieder des Staatsorchesters DarmstadtEin Film von Franziska Angerer, Fabio Stoll und Carolin Müller-DohleMusikalische Leitung: Jan CroonenbroeckRegie: Franziska AngererBildgestaltung: Fabio StollDramaturgie: Carolin Müller-DohleKlang: Sebastian FrankeLicht: Heiko Steuernagel