• Reverberation Warm-Up #3: KLAUS JOHANN GROBE & ISOLATION BERLIN

  • Fr, 12.06.2015 ab 21:00 Uhr
  • GrooveStation Dresden
    Katharinenstr. 11-13
    01099 Dresden
Reverberation Warm-Up #3: KLAUS JOHANN GROBE & ISOLATION BERLIN - GrooveStation Dresden - Dresden

Culture Club und Dresden Psych Family e.V. präsentieren:

LIVE Klaus Johann Grobe Isolation Berlin

Aftershow: Proletheus & Heller Than Hell
The Magic Mindoscope und Culture Club (DD)

Tickets: 10 € zzgl. Gebühren an allen bek. VVK-Stellen.

http://www.klausjohanngrobe.ch/ http://www.isolationberlin.bandcamp.com/

KLAUS JOHANN GROBE

“their grooves are infectious and universal” Pitchfork

“Top 10 der Jahrescharts” Byte.fm

“Klaus Johann Grobe fährt der zeitgenössischen Spaßdiktatur elegant in die Parade.” zeit.de

Die erste EP von Klaus Johann Grobe landete 2013. Daniel Bachmann und Sevi Landolt setzten einen Anker aus Bass, Drums, Orgel und post-adoleszentem Gesang. Eine erste Welle der Sympathien überrollte Klaus Johann Grobe im September 2013 beim „Liverpool International Festival of Psychedelia“. Die Temples gehörten zu den frühesten Liebhabern ihrer Musik und die Hingabe der beiden Freunde verdichtete sich unermüdlich zu ihrem musikalischen Statement. Ihre Label-Wahl fiel auf Trouble in Mind Records aus Chicago. Klaus Johann Grobe erforschen die goldenen Funken der Monotonie. Grober Bass legt sich zwischen die tanzenden Drums und die Orgel ist ein Leuchtturm-Strobo für die Herzkammern. Ihre Stimmen singen die Gespräche, die der Kopf so gerne mit sich selbst führt. Keine Traurigkeit, keine Freude, sondern der Scherz mit der Mechanik und der Wunsch nach einer ehrlichen Tanzfläche streicheln unsere nüchternen Fantasien. Es gibt keinen Millimeter für Resignation, denn Klaus Johann Grobe sind die Herrscher über den Charme der Monotonie. Sie erzählen einen Schwarz-Weiss-Film auf Synthesizer, dessen Tonalität jeden neuen Moment zu feiern weiss. Liebe geben sie denen, die sie begleiten.

ISOLATION BERLIN

“[...] so klingt nun neben Rio und Ton Steine Scherben auch die große deutsche Post-Punk-Zeit der früh-mittleren Fehlfarben an und ist neben dem weiter nicht zu leugnenden Hang zur Gossenpoesie auch eine Aggressivität in den Stücken, die man zuvor nicht einmal ahnen konnte [...]” taz.de

“[...] Isolation Berlin ist die nächste große heimische Band.” taz.de

“Keine Resignation, sondern Empörung, kein Gejammer, sondern Geschrei.” zeit.de

“[...] großartig, was die vier Hauptstädter aus ihrer Teenage Angst, ihrer Großstadt-Exklusion herauspressen.” spiegel.de

Auf Ihrer ersten selbst produzierten EP mit dem Titel „Körper“ findet sich nicht umsonst eine Radierung von ihrem Haus- und Mietwohnungskünstler Yannick Riemer. Er zeichnet seinen dunklen Blick auf das besagte Bahngleis-Szenario. Isolation Berlin singen ihre Lieder über Entfremdung, Exzess, Fortpflanzung und Fortbewegungsmittel immer mit einer zärtlichen Poesie. Die Liebe zum Wort und dem damit verbundenen Drang zur Melodik lassen, bei allem grauen Fassadenhass, doch sehr viel Lebensfreude im Inneren spüren. „Schlafen kann ich auch noch wenn ich tot bin“, zitieren sie gleich mal Rainer Werner „Maria“ Fassbinder, ohne damit auch nur eine Sekunde lang in irgendeiner Referenzhölle kleben zu bleiben. Nein, Isolation Berlin: Das ist hier und jetzt! In unserer Nachbarschaft!

Und sie sind dabei so Berlin wie ausdrücklich No-Berlin, um den alten No-New-York-Vergleich zu bemühen. Aber das ist nichts weiter als eine Popkritiker-Fußnote. Und - ach so: Wem das Authentizitätsgehabe von Rock & Roll-Bands (männlich, weiß und heterosexuell) schon seit Jahren auf den Geist geht, der sei bitte beruhigt: Isolation Berlin sind sich der Flüchtigkeit und dem Überfluss Ihres irdischen Banddaseins mehr als bewusst. Und so paradox das auch klingen mag: Genau das macht sie gerade so unschlagbar stark.