• UNIT NIGHT mit MONKBEATZ [ch] und EVGENY RING QUARTETT[d]

  • Fr, 18.03.2016 ab 21:00 Uhr
  • Jazzclub Tonne
    Tzschirnerplatz 3-5
    01067 Dresden
UNIT NIGHT mit MONKBEATZ [ch] und EVGENY RING QUARTETT[d] - Jazzclub Tonne - Dresden

MONKBEATZUrsus Bachthaler [guitar], Benny Lackner [piano, Wurlitzer], Rainer Winch [drums]Kauzig und launisch, eigenwillig, vertrackt und bizarr, und dabei gleichsam tiefsinnig, eindrücklich und lautmalerisch – die Musik von Thelonious Monk hat selbst in der cleanen Jetztzeit der iPads und iPods nichts von ihrer Faszination und Intensität eingebüßt. Im Gegenteil: auch über 30 Jahre nach seinem Tod beeindruckt ihr Einfallsreichtum, ist Inspiration und Herausforderung für Musiker, und vielschichtiger Hörgenuss fürs Publikum.Das vom Schweizer Gitarristen Ursus Bachthaler ins Leben gerufene Trio MONKBEATZ nimmt sich mit seinem Erstling "Ugly Beauty" dem Werk des großen Jazz-Exzentrikers an und legt eine eigenwillige und starke Interpretation der wundervoll tiefgründigen und verschrobenen Musik von Thelonious Monk vor.EVGENY RING QUARTETT [d] Evgeny Ring [alto sax], Sascha Stiehler [piano], Philip Rohmer [bass], Dominique "Gaga" Ehlert [drums]Auch wenn der Saxofonist Evgeny Ring Namensgeber der Formation ist – das EVGENY RING QUARTETT vereint vier eigensinnige Köpfe, mit ganz unterschiedlichen musikalischen Visionen, individuellen Spielweisen und klanglichen Ästhetiken. Was die vier Jungs verbindet? – Sie alle suchen die Herausforderung, den Überraschungsmoment der Musik: Jazz spielt Russisch Roulette. Mit "Mesokosmos" erschien das zweite Album des Jazz-Quartetts bei Unit Records. Es ist ein musikalisches Laborexperiment – zwischen traditioneller Struktur und moderner Interpretation, zwischen Erwartungsbildern und improvisatorischem Freigeist. Doch was im Studio auf Schloss Colditz noch unter kontrollierten Bedingungen erprobt wurde, verliert im Livespiel jegliche Kontrollfunktionen – die vier Jungs erschaffen musikalische Wesen, die auf der Bühne ein unberechenbares Eigenleben entwickeln: Strukturmuster zerfließen, emotionale Zerrbilder entstehen und die künstlich erschaffene Welt, der Mesokosmos, wird zu einer realen Intensiverfahrung.