• Konzert Kapelsky & Marina

  • Fr, 14.08.2015 ab 20:00 Uhr
  • KIT Cafe
    Mannesmannufer 1b
    40213 Düsseldorf
Konzert Kapelsky & Marina - KIT Cafe - Düsseldorf

Eintritt Open Air frei Indoor 8,- €

Ostperanto-Folkjazz

„Dieses Instrumentaltrio plus Sängerin zeichnet sich durch besondere Rücksichtslosigkeit im Umgang mit Fundstücken aus: Miles Davis wird kurzerhand in den Orient geschickt und Britney Spears auf den Balkan. Zarathustra schwingt keine Reden mehr, er tanzt Polka.

Schon im letzten Jahrtausend (1999) gab es erste Ansätze zur Gründung von „Kapelsky“. Seit 2004 spielt das Trio in der jetzigen Besetzung, deren Instrumentierung an die Manoushkapellen erinnert. Aber diese Geigen-Contrabass-Combo wandelt nicht nur auf den Spuren eines Gypsy-Swing a la Django Reinhard. Die drei mischen Osteuropa musikalisch gekonnt auf. Sie adaptieren Balkanklänge zwischen Klezmerstücken und Balkanmusik. Nun kam auch eine Portion russischer Roots dazu, denn das Instrumentaltrio erweiterte sich um die moldawische Sängerin und Schauspielerin Marina Frenk, die auf Russisch und in Romanes singt. Ihr frecher, aber auch zärtlicher Gesang bringt belebende Facetten in ein ohnehin schon gut eingespieltes Trio.“
Birger Gesthuisen, Jury creole-NRW

„Ostperanto-Folkjazz nennt die Gruppe aus dem Ruhrgebiet ihr Repertoire. Begonnen als Trio hat sich das Ensemble um die charismatische Sängerin Marina Frenk erweitert und überzeugte mit einem spritzigen, überraschenden und humorvollen Auftritt die Jury des NRW Creole Weltmusikwettbewerbs. Ohne Rücksicht auf Traditionen und Klischees spielt das Quartett eigenständige Arrangements und Improvisationen. Respektlos verballhornen sie klassische Stücke wie „Also sprach Zarathustra“ oder amerikanische Popsongs und geben ihren Stücken so eine ganz eigene, mitreißend originelle Note. Umgekehrt werden scheinbar genrefremde Elemente „folklorisiert“, so atmet ein Miles Davis Klassiker orientalisch-balkaneske Atmosphäre. Manchmal hört man Gypsy Swing oder Klezmer, aber immer lenkt die augenzwinkernde Ironie der Kapelskys die Erwartungen der Zuhörer in neue Bahnen. Ein erfrischender Hörgenuss und dank der witzigen Performance auch ein Spaß fürs Auge!“

Rita Viehoff, NRW Kultursekretariat