• Alexandra Waierstall & HAUSCHKA „A CITY SEEKING ITS BODIES“

  • Fr, 19.02.2016 ab 20:00 Uhr
  • tanzhaus nrw
    Erkrather Str. 30
    40233 Düsseldorf
Alexandra Waierstall & HAUSCHKA „A CITY SEEKING ITS BODIES“ - tanzhaus nrw - Düsseldorf

Do 18.02. 20:00 + Fr 19.02. 20:00HINWEIS: Die Wiederaufnahme muss aus organisatorischen Gründen ohne Live-Musik stattfinden. Wir bitten im Namen von HAUSCHKA um Verständnis.Nach der erfolgreichen Uraufführung wieder im tanzhaus nrw zu sehen: Die Düsseldorfer Choreografin Alexandra Waierstall, Factory Artist am tanzhaus nrw, hat ihr neues Stück zusammen mit dem Komponisten und Pianisten Volker Bertelmann, alias HAUSCHKA, entwickelt. Sie begeben sich auf die Spuren von Geisterstädten, Niemandsländern und vergessenen Regionen und spüren der besonderen Atmosphäre jener Orte nach. Zusammen mit der bildenden Künstlerin Marianna Christofides und sechs Tänzern befragen sie das Verhältnis von Mensch und Umwelt, den Glauben an stetigen Fortschritt und die Grenzen zivilisatorischen Wachstums. HAUSCHKAS Klaviermusik schafft ein abstraktes Abbild. Motivisch schließt HAUSCHKA damit an sein letztes Album „Abandoned City“ an. Durch sein präpariertes Klavier dringt die Melodie nicht unmittelbar zu uns durch – wie der Gesang eines unterirdischen Chores. Alexandra Waierstalls Bewegungssprache findet beeindruckende Bilder für die Zeitlichkeit dieser Orte und die stetige Transformation, „indem sie ihre sechs famosen Tänzer hier stets an der Grenze, in der Grenze, mit der Grenze zwischen Mensch und Ding, Gewächs, Tier, Erde, Luft agieren lässt. Zwischen Bleiben und Vergehen“, schreibt die Tanzjournalistin Melanie Suchy. So bewegt sich das Stück auf einem schmalen Grat zwischen Fiktion und Realität und sucht den Zuschauer in eine alternative Realität, in eine andersartige und unberechenbare Zukunft zu führen. „Die Tänzer sind Getriebene, wie Blätter im Wind, aber sie klammern sich aneinander, weil sie kaum mehr haben als sich selbst. Eine der bewegendsten Szenen an diesem Abend.“ Thomas Hag, „Rheinische Post“, 19.09.2015