• SÓLEY - einzige Deutschland Show!

  • Mi, 14.01.2015 ab 20:00 Uhr
  • zakk Düsseldorf
    Fichtenstr. 40
    40233 Düsseldorf
SÓLEY - einzige Deutschland Show! - zakk Düsseldorf - Düsseldorf

Island ist reich an außergewöhnlichen Musikern und einzigartigen Bands, doch die Mittzwanzigerin Sóley Stefánsdóttir sticht selbst aus diesem Pool an Individualisten hervor. Ihre Musik vollzieht hochfliegende Kapriolen zwischen Klang gewordenen Traumbildern, Indie-Pop, großer Kompositionskunst und einer weltentrückten Melancholie. Das Mitglied der Band Seabear verquickt in seinen Soloarbeiten die Stimmung seiner Heimat mit gehaltvollen Songs, die große Tiefe und Musikalität ausstrahlen. Seit 2011 ihr Debütalbum „We Sink“ veröffentlicht wurde, zählt Sóley zu den Lieblingen des Feuilletons und Favoriten im Internet. Ihre Konzerte sind Ereignisse voller Intimität. Am 14. Januar 2015 kommt Sóley für eine exklusive Show in Düsseldorf nach Deutschland.

Sóley wollte schon immer Profimusikerin werden. Sie lernte bereits als Kind Klavier spielen und studierte nach der Schule Komposition. Derart klassisch ausgebildet, verband sie ihre fachlichen Kenntnisse mit großem Gespür für den Mystizismus und die Natürlichkeit ihrer isländischen Heimat. Ihre Texte sind dunkel und geistreich, die Melodien delikat und eigen. Und doch sah sie sich lange nicht als Sängerin. Die Plattenfirma von Seabear, bei denen Sóley als Keyboarderin und Gitarristin aktiv ist, musste sie erst zur Solokarriere überreden.

2010 erschien ihre Solo-EP „Theater Island“, ein Jahr später folgte ihr erstes Album „We Sink“. In Sóley fand das Feuilleton eine zerbrechliche, zugleich aber sehr kraftvolle feminine Entsprechung zu den aufregenden Arbeiten isländischer Bands wie Múm oder dem Komponisten Olafur Arnalds. Ein Stil, der beschrieben wurde als „Björk und Sigur Rós machen Musik in Tim Burtons Haus“. Schnell wuchs ihre internationale Fanbasis. Die Zugriffe auf ihre kunstvollen Videos bei MySpace stehen bei mehr als zehn Millionen.

Im Anschluss an ihre Solotournee ging sie mit dem Musiker Sindri Már Sigfússon unter dem Namen Sin Fang eine Kollaboration ein. Gemeinsam schufen sie das etwas konventioneller dem Indie zuzurechnende Album „Flowers“ und gingen auf Tour, unter anderem auch in Deutschland. Beflügelt von dieser Zusammenarbeit, folgte Sóley wieder ihren ureigenen Antrieben und forschte erneut nach einem für sie neuen Musikstil.

Ergebnis dieser Bemühungen ist die in diesem Jahr erschienene EP „Krómantik“, auf der sie cinematographische Klangbögen spannt. Die Musik ist fast vollkommen befreit von Gesang und stößt in avantgardistische Regionen zwischen Indie, Pop, Filmmusik und Soundscape-Landschaften vor. Gleich im Anschluss nahm sie die Arbeit zu ihrem zweiten, noch unbetitelten Album auf, über das sie sagt, es sei verglichen mit „Krómantik“ deutlich Song-orientierter. Dennoch würden die Erfahrungen der letzten EP Einfluss auf die neuen Stücke nehmen. Bei der Arbeit am Album wird sie von ihren Tour-Musikern unterstützt, die mittlerweile zur festen Besetzung des Projekts Sóley gehören: Schlagzeuger Jón Óskar Jónsson und Keyboarder und Gitarrist Albert Finnbogason. Man darf also höchst gespannt sein, was dieses außergewöhnliche Trio in Sachen eigenwilliger Klanggestaltung als nächstes ausheckt. Dass dabei etwas höchst Individuelles entsteht, ist selbstverständlich.