• Barockcello und Cembalo

  • Fr, 03.05.2019 ab 21:00 Uhr
  • FreitagsMusik
    Lange Straße 2
    47228 Duisburg
Barockcello und Cembalo - FreitagsMusik - Duisburg

FreitagsMusik "Barockcello und Cembalo"Ein musikalisches Kleinod abseits des ohnehin weit gesteckten musikalischen Rahmen der FreitagsMusik, wird das nächste Konzert mit Barockcello und Cembalo am Freitag, dem 3. Mai um 21 Uhr in der Pfarrkirche Christus König an der Lange Straße 2 in 47228 Duisburg-Rheinhausen.Ludwig Frankmar spielt das Konzert auf einem fünfseitigem Barockcello von Louis Guersan, Paris 1756. Begleitet wird er von Ludger Morck an der 2,20 Meter langen Kopie des prächtigen franz. Cembalos von François Étienne Blanchet aus dem Jahre 1737.Frankmar studierte Cello in seiner Heimatstadt Malmö. Mehrere Jahre war er als Orchestermusiker u.a. an der Barcelona-Oper und als Solocellist der Göteborger Oper tätig. Nach weiteren Studien wurde er Solocellist der Camerata Bern. Er lebt heute in Berlin, Kontakte und die Zusammenarbeit mit Kirchenmusikern führten ihn zur alten Musik und zur historischen Aufführungspraxis. Neben Solokonzerten, zum großen Teil in deutschen Kirchen, arbeitet er auch mit anderen Barockmusikern zusammen. Ludger Morck ist seit 1986 Kirchenmusiker der Gemeinde und pflegt das Cembalospiel neben seinen Tätigkeiten als Organist und Chorleiter.Die beiden Musiker präsentieren vom Altarraum aus feine Barockmusik und beginnen mit der viersätzigen Gambensonate II D-Dur, BWV 1028 von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Durch die fünfte Seite und dem gamben-ähnlichen Klang des Barockcellos klingt diese schöne Musik sehr gut auf diesem Instrument. Frankmar spielt auch aus den „Fantasien für Viola da Gamba solo“, die Georg Philip Telemann (1681-1767) komponierte.Zwischen den Stücken spielt Ludger Morck am Cembalo die Toccata e-moll von Johann Sebastian Bach und Teile aus den „Nouvelles Suites de Pièces de Clavecin“ des franz. Komponisten Jean-Philippe Rameau (1683-1764).Als Abschluss des Konzertes musizieren beide gemeinsam die „Suite IV a-Moll“ des franz. Gambisten und Komponisten Marin Marais (1656-1728). Die Suite ist eine Abfolge von verschiedenen echten oder stilisierten Tänzen.Durch die wundervollen Instrumente, die teilweise verspielte und leichte Barockmusik, die gute Akustik und die Atmosphäre der nächtlichen Kirche wird es ein ganz besonders stimmungsvolles Konzert. Wie immer ist der Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.mit Ludwig Frankmar, Cello https://cello.co/ludwig-frankmar/und Ludger Morck, Cembalo und Orgel