• Zum letzten Mal: Der Prinz, der Bettelknabe und das Kapital

  • Fr, 29.06.2018 ab 19:30 Uhr
  • Schauspiel Essen
    TicketCenter
    45127 Essen
Zum letzten Mal: Der Prinz, der Bettelknabe und das Kapital - Schauspiel Essen - Essen

Selten war das Theater so nah dran an den Menschen und den sozialen Verhältnissen in Essen und im Ruhrgebiet. In der Uraufführung #DerPrinzderBettelknabeunddasKapital, die der renommierte Regisseur Volker Lösch gemeinsam mit seiner Ko-Autorin Christine Lang am Schauspiel Essen entwickelt hat, spielen neben sieben Profis des Grillo-Ensembles auch 16 Jugendliche aus Essen-Nord und Essen-Süd. Der Grund für diese ungewöhnliche Konstellation ist die Übertragung des Märchens „Prinz und Bettelknabe“ von Mark Twain auf die wirtschaftlichen Verhältnisse in Essen: Lösch nimmt die mitten durch Essen verlaufende A40 als Sinnbild für die soziale Teilung der Stadt in Arm und Reich.Die in der Inszenierung auftretenden Jugendlichen – acht aus dem Norden und acht aus dem Süden – haben sich während der Probenphase mit der Lebensrealität ihrer Altersgenossen im jeweils anderen Stadtteil beschäftigt und ihre Erfahrungen formuliert, die in den Stücktext eingeflossen sind. Und auch das Publikum bekommt die Spaltung der Stadt sehr sinn- und augenfällig mit: Durch den Zuschauerraum verläuft diagonal eine große Mauer, die das Parkett in einen bestuhlten und einen unbestuhlten Teil trennt.Weitere Infos: https://www.theater-essen.de/schauspiel/premieren-2017-18/der-prinz-der-bettelknabe-und-das-kapital/„Die Jugendlichen beweisen hier einen Mut zur Utopie, der gestandenen Politikern abhanden gekommen ist.“ (Süddeutsche Zeitung)„Das Stadttheater wird bei Lösch mal wieder zum Theater der Stadt: Nördlich oder südlich der A40 zu leben ist [in Essen] ein Schicksalsfrage – so wird es bei Lösch zugespitzt. Die Wahl seiner Akteurinnen und Akteure trägt dazu bei: Der Theaterabend wird in wesentlichen Teilen getragen von Schülergruppen aus dem Norden und dem Süden der Stadt […]. Das Packende daran: Die Texte sind authentisch; die 15- bis 19-Jährigen erzählen aus ihren Welten, ihre eigene Geschichte.“ (WAZ/NRZ)