• LYVTEN und ILLEGALE FARBEN (Indie/Postpunk)

  • Do, 17.03.2016 ab 19:00 Uhr
  • Don't Panic Essen
    Viehofer Platz 2
    45127 Essen
LYVTEN und ILLEGALE FARBEN (Indie/Postpunk) - Don't Panic Essen - Essen

LYVTEN aus Zürich formierte sich im Herbst 2013. Die Songs ihrer selbstbetitelten 7" vom Frühjahr 2014 (Twisted Chord Records/Broken Silence) klingen grob gesagt nach gut aufgekratzem straight-forward-Indie-Postpunk und warfen so hohe Wellen, dass sogleich zahlreiche Konzerte in der Schweiz und in Deutschland folgten. Frei von Eitelkeit und Schnörkel prescht die Band heraus, was herausgeprescht werden muss: Messerscharfe Riffs schneiden sich durch ein Schlagzeuggewitter. Darüber Thorsten Polomskis (ehemals Bubonix) Stimme, die Dringlichkeit in ihrer reinsten Form manifestiert. Die Musik, die sich am ehesten dem Genre Indie/Postpunk zuschreiben lässt, definiert sich über den gemeinsamen HC-Punk-Nenner, über den die in der Schweiz lebenden Musiker zu LYVTEN gefunden haben. In Postpunk-Manier und mit latentem Groll thematisieren LYVTEN in deutschen Texten die Verzweiflungen des alltäglichen Daseins: Dinge, die nicht so sind, wie sie sein sollten. Bittere Tropfen, die in der Summe zur trüben See werden können. Aber nein, im Zweifel ertrinken sie nicht. Dafür fehlt es an plumpen Punk-Parolen, und dafür kommen ihre Songs zu melodiös und mit einem starken 90er-Indiepunk-Feeling daher. Was LYVTEN dann auch so universell macht: Sie machen nicht nur Musik für ein Kennerpublikum, sondern können sich dank ihrer rohen Energie auch unter die Haut von Leuten anderer musikalischer Herkunft spielen. http://www.facebook.com/lyvten

Illegale Farben - Da waren zwei Typen, die sich noch aus ihrem ganz frühen Leben bei der Hardcore Band My Lai (das waren die 1990er) kannten und dann sind beide doch in Köln gestrandet. Der eine, Thilo, als ein Kopf der mehrköpfigen Schlange von Genepool, der andere, Thomas, als Springinsfeld bei Bazooka Zirkus. Da ist es ganz passend, dass gerade unter dem Projekt LFRS die ersten Songs mit Sänger Thom entstanden sind. Ausgangspunkt war also erstmal "Bock was zu machen". Das ist in Musikerkreisen die Entsprechung von "irgendwas mit Medien" und entsprechend uncool. Ideen sind da, aber die müssen erstmal durch den Fleischwolf von drei Musiksozialisationen. Was mit Gitarren soll es sein, pathetisch darf es nicht sein und bitte auch nicht der Dicke-Eier- Rock von alten Herren. Erster Abend - erster Song. Wieder raus: "Wie sieht es aus in Eurem Leben - kommt Ihr da lebend wieder raus?" Erstmal Mitstreiter suchen. Da ist Chris, der bunte Hund im Kölner Nachtleben und viel mit Bands auf Tour - und danach in deren Bandshirts unterwegs. Außerdem ein alter Bekannter und Bassspieler, wie praktisch. Das Schlagwerk kommt dann auch von Genepool, zuerst Spiro und jetzt Jens und fertig ist die Laube. Es werden also Songs geschrieben. Es gibt Output, viel Output. Ein Abend, ein Song, ein Demo. Zu dem Kopf kommt immer mehr Herz - und Beine. Das klappt fast immer. http://www.facebook.com/illegalefarben

Einlass: 19:00 Uhr Beginn: ca 20:00 Uhr

VVK 8 Euro / AK 10 Euro