• Etwas tut weh (D 1979)

  • Do, 08.11.2018 ab 11:00 Uhr
  • Pupille - Kino in der Uni
    Mertonstraße 26-28
    60325 Frankfurt
Etwas tut weh (D 1979) - Pupille - Kino in der Uni - Frankfurt am Main

ETWAS TUT WEHD 1979, R, B Recha Jungmann, 72 min, dt. OV, Deutsches Filminstitut – DIF e.V.ETWAS TUT WEH ist ein Film, der sich nur dem erschließt, der die Fähigkeit zur Wahrnehmung der eigenen Erinnerung nicht verloren hat. […] Drängend nah bringt die Kamera oft Bilder zum Vorschein, denen man dann nicht mehr entweichen kann; man muß die Zerstörung der Dinge auf sich wirken lassen. Trotzdem herrscht in dem Film eine starke Ruhe und viel Zeit, die Bilder bleiben lange stehen und lassen dem Betrachter die Möglichkeit, zu sehen und zu hören. […] Man wird so konfrontiert mit der Vergangenheit, mit einer Zeit, in der man selbst noch keine Möglichkeit zu Verständnis und Verarbeitung hatte, aber Angst und Fremdheit doch schon verspürte (Martina Borger, Filmbeobachter, Nr. 9/1980). Recha Jungmann nähert sich ihrer Familiengeschichte, dem Großvater, der die Familie im Widerstand gegen die Nationalsozialisten in das soziale Abseits des Rhöndorfes manövrierte. Weitere Spieltermine am 3.11. (Kino im Deutschen Filmmuseum) und am 14.11.18 (Murnau Filmtheater Wiesbaden)Trailer zu ETWAS TUT WEH: https://vimeo.com/298250725Weitere Informationen www.remake-festival.deENGLISH:ETWAS TUT WEHD 1979, R, B Recha Jungmann, 72 min, dt. OV, Deutsches Filminstitut – DIF e.V.ETWAS TUT WEH only opens up to those who have retained the ability to perceive their own memories. (…) Pressing closely, the camera often presents images that you can no longer escape; you must allow the destruction of objects to sink in. Still, peace and a great deal of time prevail in the film; the images linger, allowing the observer the opportunity to see and hear. (…) You are thus confronted with the past, a time when you still hadn’t had an opportunity to understand and process things, though you already felt fear and alienation (Martina Borger, Filmbeobachter, No. 9/1980). Recha Jungmann approaches her family history and the grandfather whose resistance to the National Socialists manoeuvred the family into social exclusion in their village in the Rhön.More: www.remake-festival.de