• Cyankali (D 1930)

  • Fr, 09.11.2018 ab 16:00 Uhr
  • Pupille - Kino in der Uni
    Mertonstraße 26-28
    60325 Frankfurt
Cyankali (D 1930) - Pupille - Kino in der Uni - Frankfurt am Main

CYANKALID 1930, R Hans Tintner, 91 min, stumm, dt. ZT und elektr. engl. UT, Filmarchiv des BundesarchivsEinführung Adelheid Heftberger"Cyankali spielt im berliner arbeitermilieu zur zeit der wirtschaftskrise und beschreibt die liebe, die schwangerschaft und den tod einer jungen arbeiterin, die von grete mosheim ausgezeichnet gespielt wird. die arbeiterin hete ist eine der 10000 frauen, die damals in deutschland jährlich […] an den folgen einer abtreibung starben. […] dieser darstellerisch und filmisch ausgezeichnete film ist zur diskussion in frauengruppen deshalb geeignet, weil hier exemplarisch gezeigt werden kann, dass ein kampf, der von patriarchen stellvertretend für die interessen der frauen geführt wird, für frauen kein gutes ergebnis haben kann und sein ziel verfehlt" (Frauen und Film Nr. 2, 1974). Der Film durchlief bis zur Jugendfreigabe 1930 ein Zensurverfahren mit immer neuen Schnittauflagen. Am Flügel begleitet von Ruth Bieri Weitere Informationen www.remake-festival.deENGLISH:CYANKALID 1930, R Hans Tintner, 91 min, stumm, dt. ZT und elektr. engl. UT, Filmarchiv des BundesarchivsIntroduction Adelheid HeftbergerCyankali takes place in working-class berlin during the economic crisis (of the 1920s) and describes the love, pregnancy and death of a young working woman, marvellously portrayed by grete mosheim. hete is one of the 10,000 women per year who died at the time from abortions in germany (…) this cinematic and beautifully-acted film is suitable for discussion in women’s groups because it shows how a struggle led by patriarchs representing women’s interests produces poor results and misses its goal. (Frauen und Film No. 2, 1974). The film was censored and recut many times before its final approval for young people in 1930. Accompanied on the piano by Ruth Bieri More information: www.remake-festival.de