• Freie Szene Gespräche - Krężel, Herder, Millner

  • Mi, 18.07.2018 ab 19:30 Uhr
  • studio NAXOS
    Waldschmidtstraße 19
    60316 Frankfurt
Freie Szene Gespräche - Krężel, Herder, Millner - studio NAXOS - Frankfurt am Main

Jacob Bussmann, Caroline Rohmer und Philipp Scholtysik ladenTheater- und Performancemacherinnen der Frankfurter Freien Szene ein, um über eigene Arbeiten ins Gespräch kommen.Die dritte Ausgabe der "Freie Szene Gespräche" wird stattfindenam Mittwoch, 18. Juli 2018, 19.30h, im studioNAXOS, Waldschmidtstraße 19.Besprochen werden folgende Arbeiten:Romuald Krężel: Retrospective. Zu sehen am 21./ 22. Juni im Mousonturm. Eleonora Herder: Boundaries - Ein Archiv zukünftiger Fundstücke. Zu sehen am 28./29./30. Juni und 1. Juli im Weltkulturen Museum Frankfurt.Carolin Millner / Eleganz aus Reflex: ROT ODER TOT (3). Zu sehem am 30. Juni und 1./5./6./7. Juli im studioNAXOS.Karten für die Arbeiten sind selbsständig zu besorgen. Auch wer nicht alle drei Arbeiten gesehen hat, ist willkommen.Die Auswahl der Arbeiten, die in der jeweils nächsten Ausgabe der Freien Szene Gespräche diskutiert werden, wird am Ende jedes Treffens von den Anwesenden gemeinsam besprochen.MANIFESTOKünstlerische Praxis bringt oft eine gesteigerte Schärfe im Urteil über Arbeiten von Kolleginnen mit sich. Sicher ist man – damit meinen wir uns und euch, die künstlerisch in der Freien Szene in Frankfurt tätig sind – häufig begeistert, aber zuweilen scheint auch mal etwas nicht so gelungen, manchmal gibt es auch grundsätzliche Kritik, die tiefer geht, in der sich in gewisser Weise unversöhnliche Positionen zeigen können.Die Freien Szene Gespräche sind ein Vorschlag, dieses Feld inklusive der darin möglichen Differenzen als ein gemeinsames zu begreifen. Das würde aber reines Lippenbekenntnis bleiben, wenn wir uns nicht in praktischer Kritik üben. Wir brauchen einen gemeinsamen Umgang mit dem, und eine Sprache für das, worin wir uns uneinig sind. Dann können wir anerkennen und praktisch vollziehen, dass mögliche Uneinigkeiten aus einer Einigkeit resultieren: nämlich darüber, dass Theater, Performance und Choreografie öffentliche Medien sind, in denen Fragen verhandelt werden können, die uns umtreiben. Dabei ist klar: nicht in allen diesen Fragen müssen wir uns einigen können. Über diese politische Dimension hinaus sind Gespräche mit Menschen, mit denen wir uns nicht sowieso privat austauschen, oft lustvoll und bereichernd.Die Freien Szene Gespräche sollen für diesen Austausch Zeit und Raum bieten – und natürlich auch dafür, dass wir uns gegenseitig näher kennen lernen und weiter vernetzen.Mit einer zurückhaltenden Moderation der Kritikabende möchten wir ermöglichen, sowohl konkrete und streitbare, als auch unsichere und suchende Positionen entwickeln und äußernzu können, damit die Gespräche ihre eigene Dynamik entfalten.