• Frauen in Berlin (DDR 1982)

  • Do, 15.11.2018 ab 20:00 Uhr
  • Movie Theater069 5970845info@malsehnkino.deGet Directions
    Adlerflychtstr. 6
    60318 Frankfurt
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FRAUEN IN BERLINDDR 1982, R, S, T Chetna Vora, , 139 min, dt. OVZu Gast Gudrun Plenert, Thomas Plenert, Tamara Trampe (angefragt)In langen, kaum geschnittenen Einstellungen sprechen Frauen über ihr Leben. Alle Gespräche sind in Innenräumen gedreht und zeugen von Vertrauen und großer Offenheit. Es geht um die Arbeit, die Beziehung, was vom Tage bleibt, um das Familiäre, das selbstverständlich politisch ist. Zum roten Faden der Gespräche wird das Verhältnis von Wunsch und Wirklichkeit und womöglich die Ahnung, dass eine dauerhaft glückliche Beziehung mit einem Mann ebenso unwahrscheinlich ist, wie eine glückliche Zukunft des Arbeiter- und Bauernstaats. Chetna Vora kam 1976 zum Regiestudium an die HFF in Babelsberg. Frauen in Berlin wäre ihr erster Langfilm geworden, die Produktion wurde jedoch vor Fertigstellung von der HFF abgebrochen und das Negativmaterial größtenteils vernichtet. Geblieben ist eine zuvor heimlich auf Video abgefilmte Rohfassung, die gerade in dieser Form zu einem unschätzbaraufrichtigen Dokument geworden ist. Chetna Vora zog 1983 mit ihrem Lebenspartner, dem Filmemacher Lars Barthel, und der gemeinsamen Tochter nach Indien. Sie starb 1987. (Tobias Hering, Begleittext zur Filmreihe In deutscher Gesellschaft. Passagen-Werke ausländischer Filmemacherinnen 1962–1992, 2018)Weitere Informationen: www.remake-festival.deENGLISH:FRAUEN IN BERLINDDR 1982, R, S, T Chetna Vora, , 139 min, dt. OVGuests: Gudrun Plenert, Thomas Plenert, Tamara Trampe (angefragt)In long takes with few cuts, women talk about their lives. All the conversations are shot in interior rooms, attesting to trust and great candour. They talk about work, relationships, what’s left of the day, and families – which is naturally political. A common theme of the discussions is the relationship between dreams and reality, and possibly their inkling that a lasting, happy relationship with a man is just as unlikely as the happy future of the Workers’ and Farmers’ State, the GDR. Chetna Vora began studying directing at the HFF Babelsberg in 1976. Frauen in Berlin would have been her first feature film; however, the HFF broke off production before it was finished, and the negative material was largely destroyed. What remains is a rough version that was secretly filmed on video beforehand, an invaluable and candid document, especially in this form. In 1983, Chetna Vora moved to India with her life partner Lars Barthel and their daughter. She died in 1987. (Tobias Hering, Begleittext zur Filmreihe In deutscher Gesellschaft. Passagen-Werke ausländischer Filmemacherinnen 1962–1992, 2018)More: www.remake-festival.de