• Dizzy | Frankfurt, Ponyhof

  • Mi, 07.11.2018 ab 20:00 Uhr
  • Ponyhof
    Klappergasse 16
    60594 Frankfurt
Dizzy | Frankfurt, Ponyhof - Ponyhof - Frankfurt am Main

Kanadische Bandgeschichten, die sich um eine Gruppe Freunde und deren Jugend in den Suburbs drehen, können nicht schlecht enden: Dizzy sind vier Schulfreunde, die die Coming of Age-Story der Dorfis umdrehen, um davon zu berichten, wie viel Positives sie aus der High School-Zeit - traditionell eher als undankbarste Umgebung für Teenager verschrien - mitgenommen haben. In den Vorstädten läuft das Leben langsamer ab; da, wo man die Routine des Alltags schätzt und die Lokalnachrichten zum Großteil aus Gossip bestehen. Die drei Brüder Alex (Gitarre), Mackenzie (Bass), Charlie (Drums) und deren enge Schulfreundin Katie Munshaw aus Oshawa, Ontario, machen als Dizzy gemeinsam Musik gegen die Beklemmungsgefühle provinzieller Langeweile. Wie die meisten Kleinstadt Millennials, trieb es auch Dizzy auf High School Parties in nachbarschaftliche Keller, sie haben die gefährliche Ablenkung der sozialen Medien kennengelernt, haben sich verliebt und unsicher gefühlt. Entgegen der meisten ihrer Freunde durchbrechen Dizzy aber die Kausalverkettung High School – Uni – 9-to-5-Job, um ihre eigene Coming of Age in Suburbia-Geschichte in Songs zu verpacken. „Oshawa ist beengend. Wir sind alle in einer modernen Vorstadtsiedlung aufgewachsen. Das Haus unserer Nachbarn ist nur eine Armlänge von unserem entfernt“, erzählt Munshaw. „Dass ich Musik mache, lag schon immer an meiner emotionalen Überempfindlichkeit gegenüber allem. Wenn du so eng auf so vielen Leuten hockst, ist es nur eine Frage der Zeit, bis du auf die essentiellen Charaktere triffst, die dich genug verstören, um Songs über sie zu schreiben. Oshawa hat mir Freundschaft gebracht, Herzschmerz und so viel Veränderung – gleichzeitig aber ausreichend gelangweilt, um zuhause zu sitzen und darüber zu schreiben.“Nach ersten Einstandstrack wie „Pretty Thing“ oder „Swim“, die dem Vierergespann im letzten Jahr schon international Freunde machten, folgt noch dieses Jahr ihr vom Grammy nominierten Damian Taylor (Arcade Fire, Björk, The Killers) produziertes Debütalbum bei Communion Music (Bear’s Den. Lucy Rose, Catfish and the Bottlemen) und Royal Mountain Records (Mac de Marco, Alvvays, PUP) über Caroline International.