• // Künstlergespräch mit JENS SCHUBERT //

  • Mi, 04.03.2020 ab 19:00 Uhr
  • Galerie Leuenroth
    Fahrgasse 15
    60311 Frankfurt
// Künstlergespräch mit JENS SCHUBERT // - Galerie Leuenroth - Frankfurt am Main

Wir laden Sie ganz herzlich ein zum Künstlergespräch mit Jens Schubert im Rahmen der aktuellen Ausstellung EYES WITHOUT A FACE.Mittwoch, 4. März 2020 um 19 UhrSie haben Gelegenheit, in die Bildwelt und Arbeitsweise des Künstlers einzutauchen und die Arbeiten im Kontext seines Œuvres einzuordnen.Zugleich präsentieren wir das Künstlerbuch AM ENDE DER WELT STEHT EIN WALD AUS STEIN, das im Lubok Verlag Leipzig erschienen ist.Wir freuen uns auf Ihren Besuch!Jens Schubert (*1983) über seine Arbeit:"Meine Bilder tragen Symbole zusammen, gegenwärtige und vergangene. Sie folgen einer starken Faszination für die immer neuen Versionen und Ausformungen - einer Evolution der Zeichen. Dem zugrunde liegt ein weites Feld: Von der Hoch- und Popkultur über Architektur, Design und Mode bis hin zu Zeichentrickfilmen, Comics, Computerspielen und Fantasy. Die Arbeit ist ein Aufspüren und Sammeln, Untersuchen, Verwerten und Ordnen. Wo ist der rote Faden, welcher sich quer durch die Kultur menschlichen Schaffens zieht? Was sind temporäre, äußere Interpretationen, was die Basis mit der ursprünglichen, unveränderten Bedeutung? Können alte Zeichen neue Geschichten, und neue Zeichen alte Geschichten erzählen? Ist es möglich andere, unbekannte Welten aus ihnen zu formen?In einem ständigen Versuch von Isolierung, Demontierung, Anordnung und Kombinierung lösen sich die Symbole und Zeichen, die Muster und Figuren aus ihrem vorherigen Kontext, ihr Kern wird freigelegt. Sie werden zu universellen Bausteinen aus denen ich andere, eigene Geschichten ableite, diese weiterentwickle oder konstruiere. Dabei ist das Grundmuster ihrer archetypischen Basis eine Orientierung. Es wachsen Hybriden, die irritieren, erinnern, andeuten, Spuren legen und täuschen. Es ist ein Spiel aus unmittelbaren Wissen und unterbewusster Assoziation, und zeigt, wie sich kulturelle Systeme ausbilden und welche manipulative Kraft ihren Zeichen zugrunde liegt."