• Vesparicana - Mit der Vespa von Alaska nach Feuerland

  • Di, 18.02.2020 ab 19:30 Uhr
  • Bürgerhaus Seepark
    Gerhart-Hauptmann-Straße 1
    79110 Freiburg im Breisgau
Vesparicana - Mit der Vespa von Alaska nach Feuerland - Bürgerhaus Seepark - Freiburg

Auf einer alten Post-Vespa erfüllt sich Alexander Eischeid seinen Lebenstraum: Mit nur 7,5 PS und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 70 km/h tuckert er auf der berühmten Panamericana von Alaska nach Ushuaia in Feuerland. 22 Monate ist er unterwegs, durchquert 19 Länder und legt insgesamt 71.000 Kilometer zurück – ein großes Abenteuer mit vielen Herausforderungen für den Fahrer und sein überladenes Gefährt. Die abenteuerliche Reise führt ihn durch Wälder und Wüsten, über Andenpässe, tiefe Täler und Salzseen und auf einem Segelboot sogar übers Meer.Während Hitze, Kälte, Sturm, Regen, Schnee und Hagel dem Fahrer zu schaffen machen, wird Elsi von unbefestigten Pisten, Sand, Schotter, Salz, Matsch, Wasser und Geröll durchgeschüttelt. Zehn Mäntel, acht Felgen und ebenso viele Kolben, drei Bremstrommeln, zwei Zylinder, ein Auspuff und etliche kleine Verschleißteile gehen drauf. Oft kann er sich selber helfen, doch immer wieder erfährt er auch die Unterstützung anderer, darunterMitglieder lokaler Vespa-Clubs. Sie nehmen ihn auf wie ein Familienmitglied, öffnen Haus, Hof, Werkstatt und Herz. Andere begleiten ihn über kleinere und größere Strecken, um ihm die schönsten Fleckchen zu zeigen.In Ushuaia angekommen, vollzieht er einen symbolischen Akt: Er schüttet aus einer kleinen Dose Wasser ins Meer. Es sind Tropfen arktischen Ozeans, die er zu Beginn seiner Reise am nördlichsten Punkt Alaskas geschöpft hat, um sie am südlichsten Punkt Südamerikas mit dem antarktischen Ozean zu vereinen.Mit Filmen, Fotos, Grafiken und einem energiegeladenen Erzählstil berichtet Alexander Eischeid von seinen großartigen Erlebnissen. Dabei zeigt er vollen Körpereinsatz: Er spielt die Szenen nach, schlüpft in die Rollen der Protagonisten, spricht mal Spanisch, mal Englisch. Es scheint, als würde er die Reise noch einmal erleben. Und dabei strahlt er vor Glück.