• 15. FESTIVAL \"WOMEN IN JAZZ\" - Doppelkonzert LAST CHANCE TO MISBEHAVE (DE/DK/TR) // KINGA GLYK (PL)

  • Mi, 09.09.2020 ab 20:00 Uhr
  • HÄNDEL HALLE
    Salzgrafenplatz 1
    06108 Halle
15. FESTIVAL \"WOMEN IN JAZZ\" - Doppelkonzert LAST CHANCE TO MISBEHAVE (DE/DK/TR) // KINGA GLYK (PL) - HÄNDEL HALLE - Halle

Julia Hülsmann gilt als Lyrikerin des Jazz in Deutschland. Im Verlauf ihrer musikalischen Karriere arbeitete die Jazzpianistin bereits mit einigen Jazzsänger*innen zusammen. Sie vertonte höchst erfolgreich die Lyrik von E. E. Cummings zusammen mit Rebekka Bakken, Songs von Randy Newman gemeinsam mit Anna Lauvergnac und setzte mit Roger Cicero Gedichte von Emily Dickinson musikalisch in Szene. Im Song-Projekt SOFIA arbeitete Julia Hülsmann mit Jelena Kuljic oder Aline Frazão zusammen (Uraufführung 2.5.2015, Halle, Festival WOMEN IN JAZZ).Im Projekt „Last Chance to Misbehave” schart sie zwei junge, stilistische völlig unterschiedliche Sängerinnen um sich. Die Dänin Mia Knop Jabobsen singt in mehreren eher nordisch orientierten, modernen Bandprojekten (Mia Knop Jabobsen Band, LORCA, Rosemarine). Die aus der Türkei stammende Ayse Cansu Tanrikulu ist hingegen im Bereich des Swing und des traditionellen Jazz zu hause. Sie begann sich während ihres Psychologie-Studiums sängerisch mehr und mehr dem Jazz zuzuwenden.Das Projekt „Last Chance to Misbehave“ vereint die drei Musikerinnen zu einem homogenen Ganzen. Ihre Musik lässt in klar konturierten Arrangements lyrische Bilder und Klangwelten entstehen. Jede der Künstlerinnen bleibt dabei sie selbst, selbst wenn sie sich in das stilistische Territorium der künstlerischen Partner hinauswagt. Mia Knop Jacobsen belegte 2017 den 1.Platz beim Sparda Jazz Award. Ayse Cansu Tanrikulu erhielt 2018 den Preis des Jazz-Instituts Berlin. Line Up: Julia Hülsmann (p), Mia Knop Jacobsen (voc), Ayse Cansu Tanrikulu (voc)KINGA GLYK (PL)Wenn es Schlagzeilen in der Jazzszene der letzten 24 Monate gab, dann hat sie diese junge Frau aus Polen gemacht – Kinga Glyk. Da kam eine gerade mal 20-Jährige aus unserem Nachbarland und sorgte – wie keine Jazzmusikerin vor ihr - mit unvorstellbaren Klickzahlen ihres „Tears in Heaven“ -Videos für Furore. Im Anschluss daran war sie fast ununterbrochen auf Tournee – spielte kleine Clubs und große Festivals. Es gab praktisch kein Programmheft, das sie nicht mit ihrem Konterfei als Titelbild schmückte.Innerhalb kürzester Zeit berichteten viele TV - Stationen über Kinga, die Magazine wollten ihre Story, Fachblätter rissen sich um sie und so erreichte sie einen enormen Bekanntheitsgrad. Sie wurde vom Liebling der Sozialen Medien zum wahren Konzertpublikumsliebling. Diese bildhübsche junge Frau katapultiert mit ihrer frischen, unverbrauchten Art und geballten Jugendpower den Jazz in eine neue Umlaufbahn. Jetzt kommt die Künstlerin mit der 2019 bei Warner Music produzierten CD „Feelings“ nach Halle in die Händel Halle. „Ich kann nicht so gut singen, deswegen spiele ich Bass“, sagt Kinga Glyk. Mit diesem knapp formulierten Satz drückt die Bassistin aus Polen exakt aus, worum es auf ihrem neuen Album „Feelings“ geht. Lässig, aber mit einer einzigartigen Kunstfertigkeit, inspiriert Sie ihren Bass Geschichten zu erza?hlen. Feinsinnig und durchdringend, nuancenreich und groove-stark zugleich, setzt sie Gefu?hle in Szene. Die stellen umgehend Verbindungen zu Kinga Glyks Zuho?rern her, lassen eigene Geschichten entstehen und spiegeln die Perso?nlichkeit der jungen Frau mit dem Riesentalent.Line Up: Kinga G?yk (b), Yoran Vroom (dr), Pawe? Tomaszewski (p), Arek Grygo (p)Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.womeninjazz.de erhältlich.