• Ein Haus habe ich in mir errichtet

  • Do, 29.10.2020 ab 18:00 Uhr
  • Villa Seligmann
    Hohenzollernstr. 39
    30161 Hanover
Ein Haus habe ich in mir errichtet - Villa Seligmann - Hannover

Triokonzert und PodiumsdiskussionTehila Nini Goldstein (Sopran)Julia Rebekka Adler (Viola)Jascha Nemtsov (Klavier)Dieses Programm ist eine musikalisch-literarische Auseinandersetzung mit dem Thema „Flucht – Verfolgung – Gewalterfahrungen“. Im Mittelpunkt stehen Auftragskompositionen von zwei der erfolgreichsten Tonschöpferinnen ihrer Generation: Ali Gorji und Sarah Nemtsov. Die besondere Verbindung zwischen Text und Musik wird mit Werken jüdischer Dichter aus der Holocaust-Zeit bzw. Werken verfolgter jüdischer Komponisten hervorgebracht. Die Lieder sind in deutscher, niederländischer, jiddischer, hebräischer und persischer Sprache.Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Flucht – Verfolgung – Gewalterfahrungen“ mit Prof. Dr. Jascha Nemtsov (Universität Potsdam, Hochschule für Musik Weimar), Birgit Steckelberg (Integration und Soziales, Landeshauptstadt Hannover) und Rabbiner Dr. Gábor Lengyel (Christlich-jüdischer Dialog Niedersachsen, Leibniz Universität Hannover). Moderation: Eliah Sakakushev-von Bismarck (Villa Seligmann)Große Halle 26 Euro (erm. 16 Euro)Salon 18 Euro (erm. 8 Euro)PROGRAMMSarah Nemtsov (geb. 1980) — URAUFFÜHRUNG Neues WerkJohannes Brahms (1833–1897) — Zwei Gesänge op. 91 (Gestillte Sehnsucht, Geistliches Wiegenlied)Janot Roskin (1884–1946) — Drei jiddische Lieder (Das goldene Kalb, Das Gebet, Mein Spielen)Israel Brandmann (1901–1992) — Hachnissini tachat knafech (Birg mich unter Deinen Schwingen)Wilhelm Rettich (1892–1988) — Drie Liederen op. 83a (Zomernacht, Rondeel, Namen)Adolf Busch (1891–1952) — Drei Lieder op. 3a (Nun die Schatten dunkeln, Wonne der Wehmut, Aus den Himmelsaugen droben)Ali Gorji (geb. 1978) — URAUFFÜHRUNG Neues WerkGefördert durch:Stiftung NiedersachsenNDR Musikförderung für NiedersachsenKunststiftung NRW