• Kuba - eine marxistische Kritik

  • Di, 02.06.2015 ab 19:00 Uhr
  • Kulturzentrum Schlachthof Kassel
    Mombachstraße 10-12
    34127 Kassel
Kuba - eine marxistische Kritik - Kulturzentrum Schlachthof Kassel - Kassel

Am 1. Januar 1959 floh der kubanische Diktator Fulgencio Batista und die von Fidel Castro geführte Bewegung des 26. Juli errang die Macht.

In den folgenden Jahren wurden Großgrundbesitz und Kapitalismus auf Kuba abgeschafft und ein auf Staatseigentum und Planwirtschaft basierendes System errichtet, das sich an der damaligen Sowjetunion anlehnte. Die politische Macht wurde in den Händen der Kommunistischen Partei und Fidel Castros zentralisiert, eine demokratische Selbstverwaltung von Wirtschaft und Gesellschaft gibt es nicht. Der Sturz der Diktatur und der Profitwirtschaft machte aber eine enorme wirtschaftliche und soziale Entwicklung möglich. Das ist aufgrund der jahrzehntelangen Wirtschaftsblockade durch die USA umso imposanter. Kubas Bildungs- und Gesundheitswesen ragen auf dem lateinamerikanischen Kontinent heraus. Auf Kuba wurde auch nach dem internationalen Zusammenbruch der stalinistischen Staaten 1989-91 der Kapitalismus nicht wieder eingeführt. Die kleine Insel behauptet sich gegen den Druck der USA und genießt weltweit große Sympathien und Ansehen unter ArbeiterInnen und Unterdrückten. 50 Jahre nach der Revolution sind deren Errungenschaften jedoch gefährdet – von innen und von außen.

Wir wollen diskutieren, wie es zu diesen Entwicklungen kam und was die Perspektiven für Kuba sind, auch vor dem Hintergrund der neuen Beziehungen zu den USA.

Die Treffen der SAV Kassel finden regelmäßig dienstags um 19 Uhr im Kulturzentrum Schlachthof Kassel statt (1/5/RT3/RT4 bis Haltestelle "Halitplatz") und sind für alle Interessierten offen - komm vorbei!

(Titelfoto: Havana, Todo por la Revolución von dsa66503, CC BY-NC-SA 2.0 Lizenz, https://www.flickr.com/photos/yeksa/6857860966)