• The Jezabels

  • Do, 20.03.2014 ab 19:30 Uhr
  • Gebäude 9
    Deutz-Muelheimer-Straße 127-129
    51063 Cologne
The Jezabels - Gebäude 9 - Köln

The Jezabels sind eine Band, die vom Glanz des Pop ebenso fasziniert sind, wie von seinen Schattenseiten - zwei Seiten, die die vier zur Band gewordenen Schulfreude seit ihrer EP “The Man Is Dead” (2009) gut kennen. Weitere EP’s folgten und so legten “She’s So Hard” und “Dark Storm” den Grundstein für ihr im März 2012 veröffentlichtes Debütalbum “Prisoner”, das den ARIA Award gewann und die Band dem Rest der Welt zugänglich machte. Es folgte eine 12-monatige, intensive Tour, die ihre Bekanntheit bei Fans rund um den Globus vorantrieb und festigte.

Nun endlich liegt das zweite Album vor: “The Brink” (14.02. Play It Again Sam). Zurückgekehrt von der Welt-Tournee, ruhte sich die Band nicht aus indem sie sich an die schönen Strände Australiens legten, sondern indem sie direkt ins Studio gingen. Vor Ideen platzend und unter der inspirierenden Leitung von Produzent Dan Grech Marguerat (Howling Bells, Keane, The Vaccines) nahmen sie erneut Fahrt auf.

Musikalisch zeigt “The Brink” eine in Textur, Dynamik und Feinheiten verliebte Band. Momente der Zurückhaltung machen Platz um ohne jede Warnung in Höhepunkte auszubrechen: man hört Talk Talk-ähnliche schnelle Wechsel wie beim Übergang aus dem Refrain des Titel-Tracks in die zweite Strophe; Heathers regentropfenartige Keyboards in den Eröffnungsakkorden von “Psychotherapy”; zu Sams minimalistischer Gitarre in “Time To Dance”; zu Niks explosivem Schlagzeugspiel in “Beat to Beat”. Über all dem benutzt Healey ihre Stimme wie ein zusätzliches Instrument, als eine Verbindung ihrer komplexen, kompromisslosen Texte. All das vereint mit Melodien und Hooks die sich direkt im Kopf des Hörers einnisten.

Fragt man Hayley Mary, die Frontfrau von The Jezabels, nach dem Unterschied zwischen Komplexität und Zugänglichkeit in der Pop Musik, antwortet sie: ”Es gibt keinen”. “Für mich ist Pop die dunkelste Musik von allen.” ”Wenn du eine verlangsamte Version von Call Me Maybe hörst,” fügt Gitarrist Sam Lockwood hinzu, ”ja, es ist unglaublich schön - aber es ist auch unglaublich düster.” Vvk 20 € (+ Gebühren) VA: Prime Entertainment