• MAXIMILIAN HECKER | RELEASE-KONZERT | SUBWAY-CLUB

  • Sa, 24.01.2015 ab 20:30 Uhr
  • Club Subway
    Aachener Strasse 82-84
    50674 Cologne
MAXIMILIAN HECKER | RELEASE-KONZERT | SUBWAY-CLUB - Club Subway - Köln

indie.cologne.events beginnt das Konzertjahr mit einem ganz besonderen Gast.

King-kalk-booking & indie.cologne events & Club Subway präsentieren:

Sa. 24.01.15

MAXIMILIAN HECKER D-Berlin mit neuem Album „SPELLBOUND SCENES OF MY CURE“ (VÖ 16.Jan., Blue Soldier Records/Rough Trade) auf Releasetour.

Maximilian Hecker. Sein Debüt-Album "Infinite Love Songs" erreichte die Top Ten Liste der New York Times der besten Alben 2001. In Asien ist er ein Popstar und tourt dort regelmäßig. Zum letzten Album erschien auch sein autobiographisches Buch: The Rise And Fall Of Maximilian Hecker (Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag). Im Januar beginnt die Release-Tour zum neuen Album. http://www.maximilian-hecker.com/ VIDEO (SHORT FILM)VENICE ->

MUSIC http://www.maximilian-hecker.com/player/player.html

Ort: SUBWAY-CLUB http://www.subway-der-club.de/

Einlass: 20:00 Beginn 20:30

TICKETS ticketscript.com & greatlive.de

INFO (Auszug) Kastrup, Dänemark. Ich kann M. gar nicht dankbar genug sein. Das unrühmliche Tête-à-tête mit ihr und seine Folgen zwangen mich damals, im Februar 2012, kurzfristig aus Berlin zu fliehen. Da ich schon immer den Eindruck gehabt hatte, Skandinavien würde mit meiner Seele korrespondieren, buchte ich kurzerhand einen Easyjet-Flug nach Kopenhagen. Doch ich muss schon im Moment der Buchung den richtigen Riecher für mein neues Leben als Einsiedler gehabt haben, denn ich wählte als Unterkunft ein Billighotel in der Nähe des im Örtchen Kastrup gelegen Flughafens, anstatt mich in Kopenhagen unter Menschen zu begeben. Niemand wußte von dieser Reise. Meine Ankunft in Kastrup am 12. Februar 2012 war mitten in der Nacht, der frisch gefallene Schnee schien meine gesamte chaotische Vergangenheit bedeckt zu haben, alles war weiß, klar, glatt und endlos, und als ich auf den Pfaden dieses kargen Örtchens wandelte, auf dem Weg zum Copenhagen Go Hotel, war meine düstere, durch die Frau induzierte Stimmung wie weggeblasen. Ich fand’s so geil, in Kastrup zu sein, fühlte mich beschützt und umarmt von dieser dänischen Nacht, unerreichbar und unberührbar […] Hennigsdorf bei Berlin. In der Zwischenzeit hatte ich auch eine Art Berliner Kastrup entdeckt, und zwar das kleine Örtchen Hennigsdorf im Norden Berlins. Dort verbrachte ich Silvester 2012 und 2013, ganz alleine im Ibis-Budget-Hotel, und erlebte wie auch schon in Kastrup eine Art zweiten Frühling mit mir selbst, eine neugefundene Möglichkeit zur Selbstliebe. Denn für diese Reisen an diese abgeschiedenen, »unmöglichen« Orte gab es keine Verhaltensnorm, niemand konnte mich dort erreichen, angucken, beurteilen und berühren, und ich erkannte, dass ich mich bloß im Angesicht anderer hasste, in der Isolation jedoch blühte ich auf und konnte in der kastrupesquen, hennigsdorfschen Einsamkeit regelrechte Flitterwochen mit mir selbst feiern. »Hennigsdorf ist mein Venedig«, so lautete bald mein Credo […]

PRESSE "... In a long list of precious, fragile, heartbroken artists to emerge in the last two years (Tom McRae, Ed Harcourt, the Kingsbury Manx), Mr. Hecker, by legend an oft-disparaged Berlin street musician, whispers the most precious and fragile heartbreak of them all..." NEW YORK TIMES

"... In the first three minutes, a lovelorn Hecker bemoans how he’s spent seven days without a glance from Kate Moss. But if the former busker has something of the stalker about him, he’s not one of those men who have bad fringes and still live with their mum. "Rose", Hecker's second LP, is as beautiful and barbed as the flower itself and proves that sinister can also be suave and beautiful. While his sexless Germanic vocals threaten to get smothered in drippy melancholy, he’s wise enough to ease off with the string quartets as things progress, transmuting his snail pace into the kind of pin-drop quiet electro Fischerspooner would make after a pint of heroin. Lovely..." NME

"... Der Indie-Liebling mit allen Anforderungen von außen und innen war einmal, jetzt ist Hecker nur noch er selbst. Und man mag kaum glauben, was man da hört: ein radikal reduziertes Album, das unschuldig und verletzlich vor einem steht. Und eine ungeheure Wahrhaftigkeit ausstrahlt. Gebannt geht man den Weg durch die Songs mit, durch die einen ein zitternder und dennoch in sich ruhender Künstler führt, der mit jeder Zeile ausstrahlt, bei sich angekommen zu sein. Wie ein Gesprächspartner, der einen mit fast schmerzend ehrlichen Augen ansieht und von sich erzählt. Diese hohe Kunst des reinen und unverfälschten Gefühls, zelebriert von Liwa, Lennon, Van Morrison und Dylan, ist jetzt Heckers Metier. Auch wenn er erst verschütt gehen musste, um aufzuräumen..." INTRO