• ISA / HANNAFORD / LUISE WEIDEHAAS

  • Di, 02.12.2014 ab 20:30 Uhr
  • Weltempfänger Backpacker Hostel & Café
    Venloer Str. 196
    50823 Cologne
ISA / HANNAFORD / LUISE WEIDEHAAS - Weltempfänger Backpacker Hostel & Café - Köln

ISA

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Eine Singer-Songwriterin aus Köln, die Lieder über kleine Gefühle und große Empfindungen spielt. Ihre klare, ausdrucksstarke Stimme wandert über ein Terrain aus ruhigen Gitarrensounds, verschmilzt damit. Es ist vor allem diese, von kleinen Ausbrüchen durchzogene, Sanftheit, die einen fasziniert und die so ungekünstelt daherkommt, dass man total darin versinken kann. Irgendwie schafft ISA es immer, den Zuhörer abzuholen, ganz gleich, ob die Songs voller Melancholie oder froh gestimmt sind - ihre Musik ist einfach Honig für die Seele.

HANNAFORD https://www.facebook.com/pages/HANNAFORD/207023576124670

Songs und Atmosphäre haben bei »Hannaford« die gleiche Priorität. Sorgfältig werden mithilfe eines Loopers Flächen und Töne geschichtet und dabei niemals ein Sound zu viel erzeugt. Die unterschiedlichen Klangwelten werden durch die Stimme von Martin Hannaford zusammen gehalten, der als roter Faden fungiert. Martin kennt man als Gitarristen von »Honig«, doch wo dort seine Gitarrensounds die Songs farblich ergänzen, werden sie hier in den Vordergrund gestellt. "Lieder schreiben - ist eine dringliche, wenngleich auch recht seltene Angelegenheit. Von denen die bereits entstanden, sind ein paar verstummt, andere vergessen und der Rest wird vorerst nur zur Gitarre gesungen und bespielt."

Luise Weidehaas Man kann es spärlich nennen, eine Frau, eine akustische Gitarre, selbstgeschriebene deutsche Texte, spärlich und längst bekannt, diese Überinstrumentalisierung des Ichs, Ich, ichiger, am ichigsten. Doch Luise klingt neu, neu in ihren jazzigen Phrasierungen, neu die Stimme, die eine ganz eigene Phonetik ihr Eigen nennt und neu in der verbalen Archäologie dessen, was „diese kurzen Sequenzen“, die Momente, bedeuten können. Luise baut die Gitarre wie einen sorgsamen Schutzwall um die fragilen Texte, sie baut ein Netz, um die Zartheit im Text fangen und zurückwerfen zu können, nicht auf sich, auf uns. Das Subjekt ist bei ihr keine Norm, ihre Texte spiegeln sich im Hörer, reflektieren ihn, zeigen die momentane Klarheit dessen, was uns das Gefühl stumm und kollektiv zusammenfasst.