• KLAENG - Die Serie #2 am 17. Juni im Stadtgarten

  • Mi, 17.06.2015 ab 20:30 Uhr
  • Stadtgarten
    Venloer Str. 40
    50672 Cologne
KLAENG - Die Serie #2 am 17. Juni im Stadtgarten - Stadtgarten - Köln

Hallo zusammen,

KLAENG // die Serie geht in die zweite Runde! Am zweiten Termin der neuen KLAENG-Reihe werden zwei sehr unterschiedliche Künstler präsentiert. Einer der beiden, der Berliner Philipp Gropper, beschreibt die Philosophie seines Musikmachens und trifft damit auch die Idee der KLAENG-Reihe:

“Je länger ich Musik mache, desto wichtiger ist mir und desto klarer nehme ich wahr, was Musik, was eine Band transportiert, welche Botschaft von Ihr ausgeht. Diese durch die transzendierende Qualität von Musik erfahrbare Essenz ist, worum es geht und sie ist absolut unabhängig von Stilistik oder Besetzung. Reine Virtuosität, reine intellektuelle Höhenflüge oder die allgegenwärtige Weichgespültheit langweilen mich, es geht mir um Direktheit und Aura. Ich bin der Tradition sehr verbunden, versuche aber ständig deren Lebendigkeit und Frische, die jeweils nur im zeitlichen Kontext entstehen konnte und den alten Meistern gleichzeitig ihre Zeitlosigkeit sicherte, zu verstehen und weiterzutragen.” (Philipp Gropper)

Wieder geht es KLAENG um ein Musikerlebnis, das ermöglicht, beim Entstehungsprozess der Musik direkt und ungefiltert dabei zu sein, Klänge in ihrer ursprünglichsten Form zu erleben.

17.06.2015, 20:30 Uhr, Stadtgarten

Die Acts:

Daniele Camarda Solo - E-Bass & Laptops http://www.danielecamarda.info/

Philipp Gropper’s Philm

Philipp Gropper - Tenor Saxofon Elias Stemeseder - Piano Andreas Lang - Bass Oliver Steidle - Drums

http://philippgropper.com/%23project_2

Daniele Camarda - E-Bass und Laptop

Der Ausnahmebassist Daniele Camarda ist viel gereist. Ständig ist er auf der Suche nach nach Klängen und musikalischen Sphären. Dabei begibt er sich auf jeder Bühne neu auf transzendentale Ebenen. Bereits sehr früh hat er begonnen, in Soloprogrammen die Möglichkeiten seines Instrumentes im Zusammenspiel mit Live-Elektronik auszuloten. Mit bemerkenswerter Virtuosität, die nie zum Selbstzweck wird, entwirft Daniele Camara weite Klangwelten, die den gewohnten Radius eines Basses weit überschreitet.

Uli Kempendorff zu Philm: PHILM ist wach und spielt Musik dieser Zeit. Zupackend, intelligent und direkt: ein Statement. Eine wunderbar verwobene Gleichzeitigkeit der Aktionen prägt den Sound von PHILM. Musik, die so immer wieder einen orchestralen und unwiderstehlichem Sog schafft und den Zuhörer reich belohnt. Neben Hyperactive Kid und TAU ist PHILM die dritte eigene Band des Berliner Tenorsaxophonisten Philipp Gropper. Seine Kompositionen sind ein Destillat von Ideen, die aufeinander losgelassen werden und miteinander reagieren. Die Musik ist rhythmisch und eigen, geht dank ihrer Klarheit sofort in die Ohren und bleibt hängen. Philipp Gropper hat einen unverkennbaren Stil entwickelt, der sich sowohl durch sein eigenständiges Ton- und Klangmaterial auszeichnet wie auch durch das klare Bewusstsein der Rolle, die er im jeweiligen musikalischen Kontext einnimmt. Diese Klarheit und Flexibilität ist bei Tenoristen etwas Besonderes. Sie kommt nicht zuletzt von Groppers langjähriger Arbeit mit dem Bass-losen Trio "Hyperactive Kid" und wird hier konsequent weitergeführt. Für die Umsetzung seiner Visionen hat Philipp Gropper mit Oliver Steidle, Elias Stemeseder und Andreas Lang drei herausragende Musiker gefunden, die stark genug sind, den Trance-Zuständen der Songs nicht zu verfallen und mit Ihnen zu spielen. Sie füllen die Kompositionen aus und behalten dabei ihren jeweils eigenen prägnanten Sound. This is a new level.