• Eröffnung: GLOBALIZE:COLOGNE mit Performance und Diskussion

  • Do, 25.09.2014 ab 20:00 Uhr
  • Alte Feuerwache Köln
    Melchiorstraße 3
    50670 Cologne
Eröffnung: GLOBALIZE:COLOGNE mit Performance und Diskussion - Alte Feuerwache Köln - Köln

Mit einem geballten Programm eröffnet GLOBALIZE:COLOGNE theories 2014. Die weitgereiste Perofmerin Simone Aughterlony (Neuseeland) startet um 20h in der Alten Feuerwache mit "WE NEED TO TALK". Im Anschluss, gegen 21:30h, laden wir an die Feldküche der Freihandelszone zum Tischgespräch mit Simone Aughterlony (Neuseeland), Amal Omran (Syrien), Pavel Jurov (Ukraine), Public Movement (Israel) un der Leiterin der Akademie der Künste der Welt, Ekaterina Degot, zum Thema "Kunst und Barrikaden". Danach kümmert sich die Bar der Freihandelszone um weitere Bedürfnisse. Wir laden herzlich ein in den Kölner Norden!!!

Simone Aughterlony (Neuseeland): WE NEED TO TALK

“Wenn wir länger als die nächsten 100 Jahre hier sein wollen, dann liegt unsere Zukunft im Weltraum.” Stephen Hawking, TED Talk 2008

“We need to talk”, dieser Satz riecht nach einer Krisensituation, einem Ultimatum, der Aufforderung, sich unangenehmen Dingen zu stellen. Von allen Seiten erreichen uns Meldungen von Katastrophen, ein beständiges beharren auf den Untergang, das sich zwischen uns und jede Idee von Zukunft stellen will. können wir uns ein Leben außerhalb unserer eigenen Erfahrungen, unserer Kultur und Geschichte überhaupt vorstellen? etwa dann, wenn der Erde die Luft ausgegangen ist? 1977, im Jahr in dem Simone Aughterlony geboren wird, schickt die NASA zwei Raumsonden ins All, um Informationen über den Ursprung des Universums zu sammeln. an Bord befindet sich eine vergoldete Schallplatte mit klängen, Bildern und Musik an Bord, um außerirdischen Lebensformen den Beweis von Leben auf der Erde zu liefern. We need to talk verwickelt zwei kulturträger, die Voyager-sonde und aughterlony, in ein fantasievolles und nachdenkliches zwiegespräch.

Die neuseeländische Tänzerin und Choreografin Simone Aughterlony schloss 1995 an der New Zealand School of Dance ab. seit ihrer Übersiedelung nach Europa arbeitete sie u.a. mit Meg Stuart/Damaged goods und choreografierte für renommierte Theater wie das Schauspielhaus Zürich, die Volksbühne Berlin und dem Wiener Burgtheater.

Konzept, Performance: Simone Aughterlony Musik: «Sounds of Earth», Golden Record compiled by Nasa in 1977 Musikalische Leitung: Marcel Blatti Dramaturgie: Jorge León