• Pegelia Gold & Polychrome Orchestra

  • Do, 03.12.2015 ab 21:00 Uhr
  • Acephale
    Luxemburger Str. 46
    50674 Cologne
Pegelia Gold & Polychrome Orchestra - Acephale - Köln

Pegelia Gold - Vox/Komposition Marija Kandic- Akkordeon Elisabeth Fügemann - Cello Leonhard Huhn- Bassklarinette/Saxophon Constantin Herzog - Bass Fabian Hönes - Schlagzeug Fabian Jung - Schlagzeug

mit freundlicher Unterstützung von ON Neue Musik Köln

In Analogie zur hintergründig pittoresken Sprachform eines Jim Morrison, lässt die eigensinnige Chanteuse Pegelia Gold in ihrem aktuellen Programm geheimnisvoll bizarre Welten erstehen, in denen es bisweilen "pulsiert wie in einer spiritistischen Sitzung"

In atmosphärischen Liedern keimt ein irisierender Kosmos der Gegenwartsklänge, dessen erklärtes Ziel ist, die Wiederkehr der musisch-poetischen Sinnlichkeit zwischen Feingefühl & Radikalität einzuleiten. So durchstreifen die Musiker die endlosen Sphären zeitgenössischer Liedkunst, wenden & biegen das von klassischer Moderne inspirierte, mit populären Musikstilen kokettierende & im Jazz beheimatete Material im improvisierenden, interaktiven Kontext und bleiben dabei stets dem erzählerischen Kern verbunden. Derzeit produziert Pegelia Gold mit Les Polychromes ihr drittes Studioalbum, das Anfang 2015 offiziell im Handel erscheint.

Pressestimmen:

Jazzzeitung (Feb.2014) "...die pittoresken Resonanz - und Traumwelten voller latenter Schrecken, zarter Poesie und feinster Klangnebelschleier von Pegelia Gold und ihrer Band waren der Höhepunkt des Abends. Spannungsreich, atemlos, berückend und gleichermaßen beklemmend ist diese Welt voll klangsinnlicher Kontraste - kunterbunt und düster-schattig, grazil-versponnen und zackig, freudig jubilierend und bedrohlich. Musikalisch zwischen experimentellem Pop, Improvisation und zeitgenössischem Kammerjazz angesiedelt, changiert Gold zwischen den folkloristischen Jodlern Mari Boine´s, Björk´schem Eigensinn und der märchenhaften Zauberwelt eines Tim Burton. Eine der interessantesten Erscheinungen auf Europas reicher Jazzszene der letzten Jahre."

Saarbrücken. "...Mit märchenhaft-poetisch versponnenen Geschichten mäandern sie lustvoll zwischen verträumter Melancholie und karussellhaft überdrehter Ausgelassenheit - ein faszinierend auf diversen stilistischen wie emotionalen Schräglagen rutschender Erzählkosmos, der Vergleiche mit Tom Waits provoziert. Und während einige Passagen mit ihren stimulierenden Tanz-Grooves jedem Finnen ein ekstatisches „Humppa!“ entreißen würden, entfachen andere einen dunklen, hypnotischen Sog.... Sinnlich, schön und grandios eigensinnig. kek"

Rocktimes."...Einer mit sirenenhafter Sinnlichkeit und bizarren Sangeskünsten gesalbte Thüringerin, samt ihrer instrumental bestens aufgestellten Gefolgschaft, gelingt es den Zuhörer mit pointierten Kunstliedern, folkartigem Minnegesang und bleiernen Kameraarrangements in ein seltsam angenehmes und musikalisch kaleidoskopenes Paralleluniversum zu entführen. Die über weite Strecken erfrischend desorientierten und vom romantischen Zauber trunkenen Kompositionsgebilde offenbaren tiefe Einblicke in die unheimlichen, von exzentrischer Schönheit zerrissenen Gefühlslandschaften einer weiblich verstimmten und verwundeten Seele..."