• LURK LAB

  • Mi, 05.11.2014 ab 20:30 Uhr
  • LOFT Köln
    Wissmannstr. 30
    50823 Cologne
LURK LAB - LOFT Köln - Köln

Matthias Schubert - ts., Uli Böttcher - live-electr., Jörg Fischer - drums

Das Trio Lurk Lab, seit 2007 aktiv, verzichtet auf ein vorkonzipiertes Repertoire und stürzt sich vertrauensvoll in das Abenteuer der freien Interaktion. Dabei agieren Böttcher, Schubert und Fischer zumeist in einem Spannungsfeld zwischen Free Jazz, Musique Concrete und einer komplex gebrochenen punkigen Rockenergie. Die Improvisationschemie der drei ergibt einen meist recht stacheligen Gruppenklang, bei dem es gerne mit viel Drive und Spielwitz zur Sache geht. Frisch aus dem Presswerk: die Lurk Lab-CD auf dem neuen gligg-Label.

Der in Wiesbaden lebende Schlagzeuger Jörg Fischer hat eine facettenreiche Spielweise entwickelt, die Eindrücke aus Free Jazz, lärmenden Postpunkstilen sowie der klassischen Avantgarde vereint. Langjährige Zusammenarbeit mit u.a. Georg Wolf, Christof Thewes, Martin Speicher, neue Ensembles z.B. mit Michael Denhoff und Mark Charig.

Uli Böttcher (ebenfalls Wiesbaden) wird auf der Szene geschätzt als Spezialist für digitales Live-Sampling und oft skurrile Soundmanipulationen. Seit Jahren präsent mit Festivalauftritten, Plattenaufnahmen und zahllosen Konzerten, ist er in letzter Zeit in Erscheinung getreten etwa mit Roger Turner oder Eugene Chadbourne.

Der Berliner Tenorsaxophonist und Komponist Matthias Schubert ist ein herausragender und höchst origineller Exponent auf seinem Instrument. Er hat für seine vielfältige und fantasievolle Arbeit verschiedene Stipendien und Preise erhalten (etwa den SWR-Jazzpreis 1995), ist vertreten auf zahlreichen Tonträgern und häufiger Gast auf internationalen Bühnen.

... und so beschreibt's die Presse:

"Dann hielten Urgewalten Einzug: Was Lurk Lab (Wiesbaden/Berlin) in freier Improvisation erspielten, blies einen schlicht an die Wand. Jörg Fischers hyperaktives Schlagzeuggewusel, Uli Böttchers maßgeschneidertes Live-Sampling und Matthias Schuberts wahrlich markerschütternde Saxofon-Schreie bündelten sich zum gewaltigen Orkan. Für sanftere Gemüter fehlte es auch nicht an feinfühligen Entspannungsphasen - großartig." (Uhrmacher, Saarbrücken)