• "Still crazy after all these years“ 25 years Cologne : The music of Simon Nabatov

  • Sa, 30.05.2015 ab 20:30 Uhr
  • LOFT Köln
    Wissmannstr. 30
    50823 Cologne
"Still crazy after all these years“ 25 years Cologne : The music of Simon Nabatov - LOFT Köln - Köln

Simon Nabatov - piano, fender Rhodes, André de Cayres - Bass, e-bass, Rodrigo Villalón - dr. perc.

4 Konzerte - vier Aspekte seines musikalischen Schaffens

  1. Konzert: „Fernweh - Brasilien“ Mitschnitt des Deutschlandfunks

Ein Künstler bleibt oft eine Art „Outsider“, egal wo er sich befindet oder hingeht. Demzufolge trägt er in sich nicht selten sein Leben lang die Sehnsucht nach einer „idealen“ Heimat, sei sie real oder imaginär. Beide Alternativen hat Simon Nabatov gelebt und tut es auch heute noch. Real - die Heimatorte New York und Köln, mit allem was dazu gehört. Dann, vor etwa 15 Jahren, wurde Brasilien zur dritten imaginären Heimat, denn ganz unerwartet hatte er die brasilianische Musik für sich entdeckt und ist ihr seitdem komplett verfallen.

Es folgte eine tiefe Beschäftigung mit der brasilianischen Musik, Kultur und Sprache. Jahre später bereiste Nabatov dann seine „imaginäre Heimat“ und fing an, deren Lieblingsstücke solo zu interpretieren. Eines der Resultate ist eine Solo CD, veröffentlicht beim renommierten Label ACT Music, die gänzlich der brasilianischen Musik gewidmet ist. Nabatov hat das Soloprogramm "Around Brazil" bei zahlreichen Auftritten weltweit präsentiert. 2011 wurde er schließlich als „Artist in Residence“ vom Goethe-Institut nach Porto Alegre entsandt, um dort die regionale „música gaucha“ kennenzulernen und mit den einheimischen Musikern zusammen zu spielen. Für sein „Fernweh - Brasilien“ Konzertprogramm stellt Simon Nabatov zum ersten Mal eine Band zusammen, für die er Stücke schreibt, die unmissverständlich aus Reichtum der verschiedensten Genres brasilianischer Musik stammen - sei es Samba, Choro, Forró oder Maracatu - und er vermischt dies augenzwinkernd mit seinen anderen musikalischen Sensibilitäten. Die beiden anderen Musikern dieser Band, der brasilianische Bassist Andre de Cayres und der kolumbianische Schlagzeuger Rodrigo Villalón, beide in Köln lebend, sind echte “cracks” auf diesem Gebiet. Sie beherrschen aber nicht nur die unzähligen Tanzgenres Südamerikas, sondern auch die klassische und Jazz Musik, was die Ausdrucksmöglichkeiten dieser Band enorm erweitert.

Mit Unterstützung Kulturamt der Stadt Köln, Kunst Stiftung NRW und Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein Westfalen NRW