• AXEL RUDI PELL - Special Guest: MOB RULES

  • Di, 12.04.2016 ab 20:00 Uhr
  • Live Music Hall
    Lichtstraße
    50825 Cologne
AXEL RUDI PELL - Special Guest: MOB RULES - Live Music Hall - Köln

AXEL RUDI PELL OFFICIAL SITE MOB RULES

Es sollte der Höhepunkt seiner Karriere werden. Und er wurde es. Als Axel Rudi Pell am 11. Juli 2014 in Balingen mit einer mehr als dreistündigen Show seine ersten 25 Jahre als Solokünstler feierte, waren nicht nur die anwesenden 15.000 Fans begeistert. Der Mitschnitt dieses einmaligen Konzertes schaffte es nach der Veröffentlichung am 24. April 2015 auf die Nummer 1 der deutschen und der schwedischen DVD-Charts, erreichte Platz 4 in der Schweiz, Platz 7 in Österreich und Platz 17 in den Niederlanden. Wer nach diesen Erfolgen gedacht hätte, dass sich Pell auf seinen Lorbeeren ausruht, kennt den Gitarristen und seinen Arbeitsethos schlecht. Schon im Sommer 2014 sammelte er die ersten Ideen, ins Studio ging es dann im Herbst 2015. „Alles lief nach Plan“, grinst er. Keine besonderen Vorkommnisse, möchte man meinen. Also, nichts Neues an der Pell- Front? Schon wieder liegt der neutrale Betrachter mit seiner Einschätzung falsch. Denn wer jetzt erwartet hat, dass Pell sich seine zahlreichen Sommer-Gäste auch auf das nächste Studioalbum einlädt, um noch einmal die große Jubiläumskeule zu schwingen, hat im vergangenen Vierteljahrhundert etwas Entscheidendes verpasst: ARP kann es allein. Und er will es auch. „Auf den Gedanken, dieses Mal mit Gastmusikern zu arbeiten, bin ich nicht gekommen“, sagt er. Wozu auch? Nach dem Neuzugang von Bobby Rondinelli (Ex-Rainbow/Black Sabbath/Blue Öyster Cult u.a.) im Jahr 2013 ist seine Band eingespielter als je zuvor, denn „Bobby passt zu ARP wie die Faust aufs Auge“. Rondinelli sei der perfekte Drummer, der genau wisse, was er zu spielen habe; auf „Game Of Sins“ noch mehr als beim Vorgänger „Into The Storm“ (2014, Platz 5 in den deutschen Charts). Kein Wunder, denn das 16. Studioalbum von Axel Rudi Pell (mit eigenem Material) ist eine richtig runde Sache geworden. „Alle Beteiligten sind sich einig“, strahlt Pell, „dass es diesmal keinen Füller gibt.“ Was auf früheren Alben, so gibt er augenzwinkernd zu, nicht immer der Fall war. „Game Of Sins“ ist eindeutig härter, griffiger, das Songwriting noch besser – hier trifft Routine auf Können. Auch vom Sound her macht ARP einen weiteren Schritt nach vorn: „Mit Abstand gebe ich zu, dass die Drums auf dem Vorgänger zu sehr im Hintergrund waren“, was jetzt geändert wurde: Sie klingen voller und aggressiver, sind den neuen Songs angepasst. Aber es ist nicht nur ein Pflichtkauf für Air- Drummer, Riff-Fetischisten und Soli-Anbeter kommen genauso auf ihre Kosten. Und dass Sänger Johnny Gioeli zu den Koryphäen seines Faches gehört, dürfte unbestritten sein. Kurzum: „Game Of Sins“ zeigt eine Band auf der kreativen Höhe ihres Schaffens. Auch wenn es das Cover und das Intro „Lenta Fortuna“ (lat. etwa: Pech gehabt) nahelegen, ein Konzeptalbum rund um das Thema Spielen ist „Game Of Sins“ nicht geworden, sondern ARP in Reinkultur: Der mit Sirenen unterlegte Metal-Opener „Fire“ ist Programm, mit „Sons In The Night“ zollt ARP nicht nur der TV- Serie ‚Sons Of Anarchy‘, sondern auch der NWOBHM Tribut. Im Titelstück, dem mit fast neun Minuten längsten Song der Scheibe, frönt Pell seiner Vorliebe für epische Themen und arabische Skalen, „Falling Star“ schielt wieder Richtung Anfang der Achtziger. Ein ARP-Album ohne Balladen gibt es nicht, denn komischerweise fallen dem Bochumer immer Songs wie „Lost In Love“ in den Schoß, freut sich der Namensgeber. Einer der Highlights findet sich mit „The King Of Fools“ in der Mitte: fünf Minuten pure Emotion, die perfekte Symbiose zwischen Härte und Melodie, mit einer Meisterleistung von Gioeli am Mikro, man achte aber auch auf die Gitarrenarbeit in den Strophen. „Till The World Says Goodbye“ zeigt Pell in seinem Element: episch, balladesk, ein düsterer Endzeit-Stampfer, „Breaking The Rules“ ist ein weiterer Melodic Rocker, bevor mit der Ballade „Forever Free“ das reguläre Album entspannt endet. Der krönende Abschluss allerdings findet sich auf dem Digipak: ARP gelingt als allererstem eine Hardrock-Version des Dylan/Hendrix- Klassikers „All Along The Watchtower“, ein Herzenswunsch. „Der Song ist alles andere als einfach zu instrumentalisieren, aber es hat sich gelohnt.“ Oder besser ausgedrückt: „Es lief alles nach Plan.“ Was will man mehr? „Game Of Sins“ ist ein weiterer ARP-Höhepunkt.

Line Up: Johnny Gioeli - Lead and Backing Vocals Axel Rudi Pell - Lead, Rhythm and Acoustic Guitars Ferdy Doernberg - Keyboards Volker Krawczak - Bass Bobby Rondinelli - Drums

Diskografie: 1989 Wild Obsessions 1991 Nasty Reputation 1992 Eternal Prisoner 1993 The Ballads 1994 Between The Walls 1995 Made In Germany (live) 1996 Black Moon Pyramid 1997 Magic 1998 Oceans Of Time 1999 The Ballads II 2000 The Masquerade Ball 2000 The Wizards Chosen Few (best of) 2002 Shadow Zone 2002 Knight Treasures - Live And More (DVD) 2002 Knights Live (live) 2004 Kings And Queens 2004 The Ballads III 2006 Mystica 2007 Diamonds Unlocked (cover versions) 2008 Live Over Europe (DVD) 2008 Tales Of The Crown 2009 Best Of- Anniversary Edition (best of) 2010 One Night Live (DVD) 2010 The Crest 2011 The Ballads IV 2012 Circle Of The Oath 2013 Live On Fire (DVD) 2014 Into The Storm 2015 Magic Moments (DVD) 2016 Game Of Sins

MOB RULES TALES FROM BEYOND Gerade mal 18 Monate ist es her, dass Mob Rules ihr 20jähriges Bühnenjubiläum mit der aufwändigen Best-Of-Box Timekeeper feierten und dafür glänzende Reaktionen aus allen Teilen der Welt bekamen. Jetzt bereits präsentiert die norddeutsche Melodic Metal-Formation ihr neues Studioalbum Tales From Beyond. Es ist die erwartet starke Scheibe, die wie gewohnt einen tiefmelodischen Mix aus Power- und Progressive Metal präsentiert und erneut mit einer dynamischen Produktion überzeugt. Tales From Beyond umfasst elf Stücke, darunter den dreiteiligen Titelsong, die Vorab-Single ´My Kingdom Comesowie als Bonustrack eine neue Version des eigenen Klassikers ´Outer Space. Veröffentlicht wird das Album am 18. März 2016 über Steamhammer/SPV als Digipak, Doppel-Vinyl-LP und digitaler Download. Außerdem gibt es eine zusätzliche iTunes-Version mit einem weiteren exklusiven Bonustrack ´Ghost Town`, der ebenfalls neu aufgenommen wurde.

Zehn Monate lang haben sich Mob Rules in ihrem eigenen ´Dwelling Mound-Studioin Nordenham verbarrikadiert und Ideen zusammengetragen, die einerseits stilistisch ganz in der Tradition der bisherigen sieben Studioscheiben liegen, andererseits aber auch eine Vielzahl an Überraschungen und Neuerungen in sich bergen. Der auf dem Vorgängerwerk Cannibal Nation (2012) eingeschlagene erdige und facettenreiche Sound der Band wurde konsequent weiterentwickelt und die immer wieder durchschimmernden keltisch/britischen Einflüsse in der Musik noch einmal gezielt verfeinert. Das Ergebnis ist ein vielschichtiges und abwechslungsreiches Werk, das von einer „neuen Geradlinigkeit“ geprägt ist und mit dem Mob Rules nicht nur die eigene Anhängerschaft begeistern, sondern auch so manch neuen Metal-Fan für sich gewinnen können. Dies gilt umso mehr, da die Produktion der Scheibe erneut in den versierten Händen von Toningenieur Markus Teske (Vanden Plas, Saga, u.a.) lag, der in seinem ´Bazement Studio für einen transparenten und druckvollen Mix gesorgt hat.

Textlich geht die sechsköpfige Band auch diesmal wieder ihren eigenen unverwechselbaren Weg. Drachen- und Monster-Geschichten sind weiterhin nicht das Ding der Musiker. Ihr Ansatz ist eher beeinflusst von historischen Ereignissen der Weltgeschichte oder – im Fall von Tales From Beyond mehr denn je – durch literarische Vorlagen. Das Stück ´Dykemasters Tale basiert auf dem Buch ´Der Schimmelreitervon Theodor Storm, das im norddeutschen Raum und daher im direkten geographischen Umfeld der Band spielt. Der Song ´Somerled handelt von einer historischen Figur aus dem Jahr 1140, halb Schotte halb Wikinger, der aus seiner Heimat Argyle vertrieben wurde, sie zurückeroberte und Frieden mit den Wikingern schloss, indem er die Tochter des Königs heiratete und schließlich nach zwei siegreichen Seeschlachten die besetzten schottischen Inseln als „Kingdom Of The Isles“ einte. Mit ´Dust Of Vengeancewidmen sich Mob Rules einer weiteren norddeutschen Geschichte, diesmal stammt sie vom Oldenburger Autor Florian Gerlach respektive seiner ´Smogger Trilogy und handelt von all den dunkeln Gedanken, die jeder mit sich herumträgt aber nie auslebt. Last but not least: Der dreiteilige Titeltrack ´A Tale From Beyondist inspiriert durch den Bestseller ´Der Marsianer von Andy Weir, der 2015 sogar verfilmt wurde. Allerdings präsentieren Mob Rules eine eher freie Interpretation des Themas mit vielen persönlichen Querverweisen.

Man merkt bereits: Mob Rules sind auch 2016 keine Band, die sich mit Klischees oder profanen Plattitüden beschäftigt, sondern musikalisch und textlich weiterhin eine besondere Position in der deutschen Metal-Szene einnimmt. Dazu gehört gleichermaßen auch die glänzende Reputation, die diese Gruppe im Ausland genießt und die sie durch ihre starke Bühnenpräsenz immer wieder manifestiert hat. Ihre Konzerte in Amerika, halb Europa und ganz Deutschland haben dafür gesorgt, dass Mob Rules seit Jahren ein internationales Phänomen sind.

Im April 2016 werden Mob Rules als Special Guest der umfangreichen Tournee von Axel Rudi Pell zu sehen sein und die Songs von Tales From Beyond so ihre Bühnentaufe erleben.

TRACKS Dykemaster`s Tale * Somerled * Signs * On The Edge * My Kingdom Come * The Healer * Dust Of Vengeance * A Tale From Beyond (Part 1: Through The Eye Of The Storm) * A Tale From Beyond (Part 2: A Mirror Inside) * A Tale From Beyond (Part 3: Science Save Me!) * Outer Space (Bonustrack)

DISCOGRAPHIE SAVAGE LAND (1999) TEMPLE OF TWO SUNS (2000) HOLLOWED BE THY NAME (2002) AMONG THE GODS (2004) SIGNS OF THE TIME (DVD, 2005) ETHNOLUTION A.D. (2006) RADICAL PEACE (2009) CANNIBAL NATION (2012) TIMEKEEPER (Best Of, 2014) neu: TALES FROM BEYOND (VÖ.: 18. März 2016)

WEB: facebook.com/mobrulesband mobrules.de