• Fai Baba (Psych-Pop, 60s, CH) LIVE at Kulturclub schon schön, Mainz - Germany

  • Di, 17.11.2015 ab 21:00 Uhr
  • Kulturclub Schon Schön
    Große Bleiche 60-62
    55116 Mainz
Fai Baba (Psych-Pop, 60s, CH) LIVE at Kulturclub schon schön, Mainz - Germany - Kulturclub Schon Schön - Mainz

Einlass: 21:00 Beginn: 22:00 Eintritt: frei FAI BABADort, wo andere Grenzen sehen, sieht Fai Baba die Freiheit.Der 29- jährige Fabian Sigmund, wie Fai Baba mit bürgerlichem Namen heisst, ist ein Spross der progressiven und unerschrockenen jungen Musikergeneration. In Fai Babas Musik mischen sich Leidenschaft, Talent und Neugierde mit einem gesunden Selbstbewusstsein, subtiler Ironie und einem überaus intelligenten Songwriting. Das Spektrum seiner Musik recht von grob, verzerrt, pumpend bis schleichend und geschlagen. Damit packt der Zürcher Musiker sein Publikum spielend bei der eigenen Verletzlichkeit.Fai Baba fährt nach Brunnen in die Innerschweiz. Zwischen Vierwaldstädtersee und dem Grossen Mythen lässt er dem Herzschmerz und den grossen Gefühlen freien Lauf: «The Savage Dreamer» ist Fai Babas viertes Album in nur vier Jahren und kommt ruhiger und kon zentrierter daher als sein Vorgänger, das 2013 erschienene «She’s my Guru». Liegt das daran dass die beiden an komplett unterschiedlichen Orten entstanden sind? Auf dem letzten Album verarbeitete Fai Baba seine Zeit in New York mit dem achteinhalb minütige n Song «New York City» und dem Mantra «I don’t wanna go to NYC no more. Cause I felt lonely. I felt so lonely».In Brunnen steht ein ehemaliges Silo und dort hat sich Björn Magnusson (Great Black Waters, Love and Girls) mit seinem analogen Studio eingenistet. «Seine Herangehensweise beim Produzieren ist extrem entspannt und intuitiv, deshalb wollte ich bei Björn aufnehmen», erzählt Fai Baba. In luftiger Höhe entsteht so, live mit Lukas Müller, Franck Mottier und Gästen eingespielt, geerdet durch den Massi ven Bau, ein homogenes Album. Ein Album das sich zwischen Leichtigkeit («Salt turns into Sugar», «True Friend» oder dem Opener «The Savage Dream») und dem Vorpreschen der heavy pumpenden Beats («Life is a Bliss» oder «Boogaloo») bewegt: «The Savage Dreamer», Hochglanz im Knistern und Rauschen der Analogmaschinen.Fai Baba ist ein ambitionierter Künstler, der sich geschickt über die Kantonsgrenzen, über den Röstigraben und über die Landesgrenzen hinaus vernetzt. Sein Label sitzt in Basel, seine Touren führten ihn nach England, Belgien, Frankreich; ein halbes Jahr wohnte er in New York. Kollaborationen bedeuten für den Tüftler immer Bereicherung,sein unverkennbarer Sound tritt aus den Poren jedes Songfragments, das er mitgestaltet und mitproduziert. Fai Bab a predigt den Blues in einer nackten, rohen Form. Fast beiläufig schwingt stets ein Hauch Spiritualität mit – eine Kraft, mit welcher es Fai Baba scheinbar mühelos gelingt, sein Publikum zu fesseln, möge es aus 20 oder 2000 Personen bestehen. «Der Zürcher Fai Baba spielt einen Blues, der kreischt, giftelt und in einen jaulenden Falsettgesang kippt. Gespenstisch ergreifend», schrieb etwa die TagesWoche, «Fai Baba ist seine eigene Marke, und die dürfte künftig in Wert steigen. Auch deshalb, weil hier ein Schweizer Musiker seine Seele nicht für ein paar lausige Radioairplays an den