• Namen sind nicht pathologisierend

  • So, 17.11.2019 ab 18:00 Uhr
  • Bar jeder Sicht
    Hintere Bleiche 29
    55116 Mainz
Namen sind nicht pathologisierend - Bar jeder Sicht - Mainz

Namenwechsel transgeschlechtlicher PersonenVortrag und Gespräch mit Dr. Miriam Schmidt-Jüngst (Uni Mainz)In Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung RLPWird in der Presse über die Transition einer transgeschlechtlichen Person berichtet, so geschieht dies meist folgendermaßen: "Aus Bradley wird Chelsea", "aus Bruce wird Caitlyn". Ganz selbstverständlich werden Vornamen und Geschlecht gleichgesetzt; der Vornamenwechsel zeigt an, dass eine Geschlechts-Transition stattgefunden hat.Auch wenn es, wenn wir in andere Kulturen schauen, keineswegs selbstverständlich ist, dass Geschlecht am Vornamen angezeigt wird, ist die Wahl eines neuen Namens für die meisten transgeschlechtlichen Personen ein wichtiger Schritt in ihrer Transition. Auch das deutsche Recht misst der geschlechtsanzeigenden Funktion des Vornamens große Bedeutung bei: Für dessen Änderung sind kostspielige psychologische Gutachten vorgeschrieben.Der Vortrag der Sprachwissenschaftlerin Dr. Miriam Schmidt-Jüngst widmet sich der sozialen Wichtigkeit des Namenwechsels bei geschlechtlicher Transition und den juristischen Hürden, die es dabei zu meistern gilt.Die Veranstaltung ist eine von zweien in der Bar jeder Sicht, die den Transgender Day of Remembrance am 20.11. einrahmen: Am Sonntag, dem 24.11. zeigen wir um 17.00 Uhr den Dokumentarfilm Kino: Becoming Me.Die Bar jeder Sicht ist für Rollis über eine bequeme Rampe zugänglich (bitte anfordern über Tel. 06131 5540165). Die Sanitäranlagen sind leider nicht barrierefrei.