• Slevogt – Blick zurück nach vorn

  • Di, 16.09.2014 ab 13:30 Uhr
  • Landesmuseum Mainz
    Große Bleiche 49-51
    55116 Mainz
Slevogt – Blick zurück nach vorn - Landesmuseum Mainz - Mainz

Kolloquium des Instituts für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Kooperation mit dem Landesmuseum Mainz

Im Rahmen der Ausstellung "Max Slevogt – Neue Wege des Impressionismus", die vom 4. Mai bis 12. Oktober 2014 im Landesmuseum Mainz zu sehen ist, lädt das Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) am 16. und 17. September 2014 m Forum des Landesmuseums Mainz zu einem wissenschaftlichen Kolloquium zum Thema "Slevogt: Blick zurück nach vorn" ein. Dabei soll es um eine Bestandsaufnahme bisheriger Forschungspositionen gehen und zugleich darum, neue Perspektiven in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Schaffen von Max Slevogt (1868–1932) zu skizzieren. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Ausführliches Programm unter http://www.uni-mainz.de/veranstaltungskalender/07ikmslevogt_programm.pdf.

Obwohl sich Slevogts Malerei auf um 1900 bereits historisch gewordene Traditionen des (französischen) Impressionismus und Realismus bezog, wurde sie von seinen Zeitgenossen als "modern" begriffen. In den Blick geraten dabei die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der modernen Kunst. Wie kann eine künstlerische Rückwendung in ihrer Zeit und darüber hinaus als "modern" begriffen werden? Welche methodischen und begrifflichen Aspekte sind dabei zu berücksichtigen? Ist die gängige Klassifizierung Slevogts als "deutscher Impressionist" sinnvoll? Was wird in diesem Zusammenhang als verbindendes Merkmal zu Max Liebermann und Lovis Corinth angesehen und wie wurde aus der Zusammenstellung dieser drei Künstler eine Geschichte der deutschen Moderne geformt?

Im Mittelpunkt steht aber nicht nur, auf welche Weise sich Slevogts Position und die Etikettierung seiner Malerei im Kunstsystem seiner Zeit begreifen lassen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fragen auch, wie sich Slevogts Sujets und seine künstlerischen Techniken in Abhängigkeit von den verschiedenen künstlerischen Medien wie Malerei, Zeichnung, Grafik, Bühnenbild zueinander verhalten und womit sich sein Werkprozess, der nicht zuletzt aufgrund des erhaltenen umfangreichen schriftlichen Nachlasses gut dokumentiert ist, historisch kontextualisieren lässt.

Weitere Informationen zum Kolloquium "Slevogt – Blick zurück nach vorn" unter http://www.kunstgeschichte.uni-mainz.de/16-09-2014-17-09-2014-colloquium-slevogt-blick-zurueck-nach-vorn/.

Weitere Informationen zur Ausstellung "Max Slevogt. Neue Wege des Impressionismus" unter http://www.landesmuseum-mainz.de/ausstellungen/slevogt-neue-wege-des-impressionismus/.