• DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEIT

  • Sa, 25.04.2015 ab 19:30 Uhr
  • Theater Felina-Areal
    Holzbauerstrasse 6-8
    68167 Mannheim
DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEIT - Theater Felina-Areal - Mannheim

Theaterstück von Karl Kraus

SA 25. & SO 26. April, 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)

Seit 2010 finden Lesungen mit Texten von und über Prominente statt, die in den Wochen zuvor verstorben sind: Literaten, Künstler, Politiker, Wissenschaftler etc. kommen nochmals zu Wort, ihres Wirkens, ihrer Taten aber auch Untaten wird gedacht

es spielen: Elisabeth Auer, Blandine Bonjour, Hedwig Franke, Monika-Margret Steger, Christian Birko-Flemming und Gerhard Piske

Pressestimme: »Eigentlich gelten „Die letzten Tage der Menschheit“ als unspielbar… Und doch ist dieses Stück bühnenwirksam, wie das Neue Ensemble beweist. (...) Die Figuren setzen in dieser Version, die Rainer Escher so prägnant zwischen Bitterkeit und spöttischem Humor in Szene setzt, zu einem fulminanten Spurt an, um die mit Originalzitaten garnierte Collage bis hin zur Beklemmung auszureizen. (...) In Mannheim wird der ganze Sarkasmus abgebildet, der „Die letzten Tage der Menschheit“ so bitter macht. Heftiger Beifall für eine bestechende Premiere.« Mannheimer Morgen

200 Szenen, 750 Figuren, mit diesen dürren Zahlen lässt sich das Theaterstück von Karl Kraus, das den Ersten Weltkrieg zum Thema hat, umschreiben. Und sie zeigen auch schon: dieses Werk ist nicht für die Bühne gedacht.

Das Neue EnsemblE hat sich trotzdem an diesen Text gewagt. Hat gestrichen und bearbeitet und am Ende sind ca. 30 Szenen übriggeblieben, die den Wahnsinn dieses ersten Maschinen-Krieges der Menschheit abbilden. In rasender Geschwindigkeit geht es von Wien an die Isonzo-Front, von dort an die Ostfront, zurück ins Café Sacher.

http://theater-felina-areal.de/Schauspiel/Die-letzten-Tage-der-Menschheit/

Es tauchen Könige und Kaiser auf, Taschendiebe und Industrielle; es gibt Die Schalek, die erste Frau, die als Journalistin an der Front gearbeitet hat. Und es gibt zwei Besserwisser, die im Stile von Dick und Doof die Weltgeschichte erklären. Und… ganz am Rande tauchen die auf, die für diesen Irrsinn den Kopf hinhalten müssen: die Landser, die Poilus: Soldaten sind sich alle gleich, lebendig und als Leich.

Gefördert durch den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.