• Orpheus in der Unterwelt

  • Fr, 14.02.2020 ab 19:30 Uhr
  • Nationaltheater Mannheim
    Goetheplatz 1
    68161 Mannheim
Orpheus in der Unterwelt - Nationaltheater Mannheim - Mannheim

Orpheus in der Unterweltvon Jacques OffenbachNicht mit dem widrigen Schicksal, sondern mit Langeweile und Überdruss haben Orpheus und Eurydike in der wohl respektlosesten Fassung des Mythos zu kämpfen, die jemals vorgelegt wurde. Jacques Offenbachs »opéra bouffon« aus dem Jahr 1858 nimmt die Verhältnisse im Paris des Zweiten Kaiserreichs aufs Korn: Verstellung und Fassade sind alles. Es gilt unter allen Umständen den Schein zu wahren, denn ansonsten droht die »Öffentliche Meinung« mit Rufmord. Nur diese Drohung ist es, die Orpheus schließlich dazu bewegt, in die Unterwelt zu gehen, um dort nach seiner Gattin zu suchen. Eurydike selbst hat keinerlei Absicht, in die eheliche Langeweile zurückzukehren, stürzt sich stattdessen in die Arme von Höllengott Pluto – und, als auch dieser sie enttäuscht, in die Fänge einer verführerischen Fliege …Die Geschichte einer verzweifelten Suche nach Glück und Abenteuer, die immer wieder aus denselben Gründen scheitert, inszeniert Markus Bothe als rasant überdrehtes Versteckspiel, in dem nach Herzenslust geliebt, gelogen, gelitten und gelacht wird. Auch der berühmte Höllen-Cancan darf natürlich nicht fehlen.Regie: Markus Bothe Bühne: Robert Schweer Kostüme: Justina Klimczyk Licht: Damian Chmielarz Choreografie: Norbert SteinwarzDramaturgie: Cordula Demattio Chor: Dani Juris Orpheus: Christopher Diffey / Joshua Whitener Eurydike: Nora Friedrichs (Gast) / Amelia Scicolone Pluto / Aristeus: Ilya Lapich / Joachim Goltz Styx: Wolfgang Neumann (Gast) Jupiter: Thomas Berau Juno: Kathrin Koch (Gast) / Marie-Belle Sandis Venus: Estelle Kruger / Stefanie Smits (Gast) Diana: Iris Kupke (Gast) Mars: Marcel Brunner (Opernstudio) / Ilya Lapich Merkur: Uwe Eikötter Cupido: Shahar LaviDie öffentliche Meinung: Heidrun Arnegger, Monika Fuhrmann , Gerda Maria Knauer, Julia Müller-Wolthuis, Susanne Nederkorn, Susanne Scheffel, Anja Wollenweber