• No Country for Old Men Festival

  • Mi, 26.11.2014 ab 20:00 Uhr
  • Unter Deck
    Oberanger 26
    80331 Munich
No Country for Old Men Festival - Unter Deck - München

No Country for Old Men Festival Live: 4shades, Caroline Now, The Irrigators 26.10. 2014 - Unter Deck, München, Oberanger 26 Einlass 20.00 Uhr, Beginn: 21.00 Uhr

Es rumort im Münchner Underground. Neben den schwer angesagten Heimatsound-Klängen hat sich hier eine respektable Indie-Gitarren-Rock-Szene entwickelt, die ohne nervigen Hipness-Gedöns an ihren Sounds arbeitet. Und so stellen sich drei frische Bands im Unter Deck dem Publikum, 40 Minuten pro Set. So verschieden die Bands im Einzelnen auch sein mögen, sie verbindet ein tiefes Verständnis davon, wie ihre Musik klingen soll. Musik ist mehr als Pose, ist Ausdruck und Lebensgefühl. Zwischen Singer-Songwriter, Folk, Indie, Surf, Blues und Post-Punk arbeiten sie an ihrer Bandidentität, an ihrem Sound. Vorbilder und Einflüsse gibt es natürlich, aber sie sind nur der Ausgangspunkt für eigene Erkundungen.

4shades – Brainchild des Münchner Veranstalters Ivica Vukelic (Club2), hervorgegangen aus dem Projekt 3 Shades of Blues begibt sich Gitarren- und Klangfanatiker Vukelic direkt in die Schnittmenge von Folk, Indie, Blues & Pop und zelebriert gekonnt zurückhaltend die Kunst des großen Songs. Wie Velvet Underground oder Sonic Youth, wenn sie nicht weird und lärmig sind, sondern gefallen wollen. Und plötzlich hört man ein völlig neuartiges Arrangement eines obskuren Go-Betweens- Songs. ABohemian Guitar Sweetness ...

CAROLINE NOW – mögen es, wenn die Gitarren quengeln und drängeln. Und sie sind "sucker for a good melody", die im Ohr bleibt. Vier Musikverrückte mit einer Vergangenheit von Grunge, Punk, Folk und Indie-Rock haben eine Basis und einen Sound gefunden, auf den sie sich einigen können. Es darf noisig werden, es darf leise werden, es darf rumpeln und es darf galoppieren, vor allem aber muss es dem Song dienen. Denn im Prinzip ist das alte Songwriterschule Marke Jeff Tweedy oder Jonathan Richman. Keep it simple, keep it real. Sonst ist alles möglich. Von Garage-Rock Marke Black Lips oder den Parquet Courts bis zum klassischen Indie-Rock in Tradition von Yo La Tengo, den Pixies oder den Flaming Lips. Einflüsse gibt es genug, entscheidend ist, was man draus macht.

THE IRRIGATORS – Vier Schulfreunde finden nach über 20 Jahren zu einer Band zusammen und machen musikalisch genau da weiter, wo sie Anfang der 90er aufgehört haben: Mit Indie-Rock, Punk, Hardcore. Kennt noch jemand Bullet Lavolta, Mission of Burma, Hüsker Dü? Oder Labels wie SST, Sub Pop und Dischord? Kaum frisch zusammen, haben sie auch quasi schon einen Deal, arbeitet Sänger/Gitarrist Daniel Kappla doch bei Gutfeeling Records.