• Senyawa (ID) + Drnttcks | Z-Bau

  • So, 29.03.2020 ab 19:30 Uhr
  • Z-Bau
    Frankenstraße 200
    90461 Nuremberg
Senyawa (ID) + Drnttcks | Z-Bau - Z-Bau - Nürnberg

SENYAWA ist ein Experimental-Duo aus Java, Indonesien, bestehend aus Rully Shabara und Wukir Suryadi, das 2010 gegründet wurde. Ihr Sound vermischt Noise, Doom und traditionelle Musik aus Indonesien. Gleichzeitig lotet SENYAWA den Rahmen experimenteller Musik aus, verschiebt die Genre-Grenzen und treibt die musikalische Bandbreite in beide Extreme hoch-tief, harsch-weich.Im perfekten Gleichgewicht zwischen avantgardistischen Einflüssen und dem kulturellen Erbe schaffen SENYAWA zeitgenössische indonesische neue Musik. Das Klanggemisch scheint irgendwie nicht von dieser Welt zu sein: Düster, transzendent und hypnotisch.SENYAWAs Klang besteht aus Rully Shabaras erweiterten Vokaltechniken. Er singt, kreischt und knurrt in den verschiedenen Sprachen Indonesiens, darunter Sulawesisch, Javanisch und Indonesisch, und ruft damit die Grenzen dessen wach, was es bedeutet, Mensch zu sein. SENYAWAs Musik wird durch die frenetischen Klänge von Wukir Suryadi's selbstgebauten Musikinstrument aus Bambus geprägt, dem „Bambuwukir“, eine Art elektrisch verstärkte Zither. Das mit Tierhaut und Stahlsaiten bezogene Instrument ist klanglich dynamisch: Es kann rhythmisch perkussiv sein oder melodisch gestrichen und gezupft werden. Elemente traditioneller indonesischer Instrumentierung verschmelzen so mit verzerrter Garage-Gitarre. SENYAWA haben mit Musikern wie Arrington De Dionysus, Melt Banana oder Oren Ambarchi zusammengearbeitet und sind mit ihnen aufgetreten. Ausgiebige Touren durch Asien, Australien und Europa ließen das Experimental-Duo zu einem der bekanntesten Vertreter der südost-asiatischen Avant-Garde und Noise-Szene werden.DRNTTCKS: Das Nürnberger Improv-Noise-Duo DRNTTCKS besteht aus F. J. Kaputt und Thorben Detlefsen und existiert seit 2010. DRNTTCKS bauen sukzessive eine Klangwand aus Gitarrenschichten, Klappern, Surren, Brummen und steigern sich zur Noise-Collage. Proto-Acid-Sequenzen, arhythmische Dubloops, New Age-Synth-Referenzen, No-Input-Noise, dann wieder elektroakustisches Deep Listening. Ein Prozess, der nicht in abgeschlossenen Einheiten endet, sondern immer weiter durch klangliche Strukturen mäandert.