• Nuejazz Club-Series: Organ Explosion / Eazz.Band / and more

  • Sa, 09.11.2019 ab 19:30 Uhr
  • MUZclub
    Fürther Str. 63
    90429 Nuremberg
Nuejazz Club-Series: Organ Explosion / Eazz.Band / and more - MUZclub - Nürnberg

Organ Explosion (D)Eazz.Band (D)Hanna Sikasa & Stephan Gembler „Homage to Nina“Ms.Lisa (Rockit! / Desi) & jazz:pa (ByteFM)09.11.19Einlass 19:30, Beginn 20:30+++++++++++++++++++Organ ExlosionDa sind sie wieder, die drei Münchner Retro-Futuristen mit der Extraportion Spielwitz. Ihre Version des Shadows-Western-Klassikers „Apache“ ist einer der zahlreichen Höhepunkte des neuen Studioalbums „La Bomba“. Zwei Jahre haben Manfred Mildenberger (Schlagzeug), Ludwig Klöckner (Bass) und Hansi Enzensperger (Keys) daran getüftelt, im Herbst 2019 soll es erscheinen. Eine klassische LP mit zehn Tracks voller Energie und Spielfreude.Ihrer Grundrezeptur sind Organ Explosion dabei treu geblieben: Sie warten mit einem zentnerschweren Fuhrpark an Vintage-Instrumenten auf – von der Hammond-Orgel bis zum Moog-Synthesizer, vom alten Fender-Bass bis zum klassischen Ludwig-Drumset. Einmal mehr beweist das Trio, dass sie ihren alten Klangkameraden immer neue, unerhörte Sounds entlocken: ob ratternde Glissandi, unverschämt lässige Grooves oder psychedelische Noise-Wolken.Stilistisch bedienen sich die Drei bei allem, was Freude macht: Sie mischen Samba-Pop mit fetten Bassbooms, cool-tropischen Cumbia mit Psycho-Synthies und edle Retrostyles mit entfesselten Orgeleruptionen. Grundlage ist der Captain-Future-Funk der beiden Vorgängeralben „Organ Explosion“ und „Level 2“, den die drei Ausnahmemusiker diesmal mit superscharfen Tex-Mex-Elementen garnieren.Dabei halten sie es stets mit Western-Großmeister Clint Eastwood: Man reitet in die Stadt – und alles andere ergibt sich. Soll heißen: Bei den Tracks von Organ Explosion ist die grobe Route klar, der Rest ist Improvisation. So entstehen spontane Sternstunden, furiose Tasten-Alleinritte oder High-Noon-mäßige Showdowns von Schlagzeug und Bass. Und wenn sich der Staub am Ende gelegt hat, bleibt die Gewissheit: Die drei Vintage-Krassomaten aus München haben ihrem Namen mal wieder alle Ehre gemacht.+++++++++++++++++++Eazz.Band In Nürnberg haben sich vor zwei Jahren Jochen Pfister (Keys), Frank Wuppinger (Git) und Julian Fau (Drums) als „Eazz.Band“ zusammengefunden. Die Eazz.Band steht für einen elektrischen Stilhybriden aus Jazz, Funk, Rock und Surf. Das geschickte Balancieren auf dem Grat zwischen Tradition und Moderne, zwischen unterhaltender Clubkultur, rockigen Riffs und innovativem Jazz ist das kreative Grundrezept. Ein geerdeter Groove wird durch rhythmische Überlagerungen gestaucht und gedehnt, fließende Rhythmen werden durch Breaks immer wieder aus dem Tritt gebracht und die flächigen Sounds und repetativen Phrasen von den anlogen und digitalen Keyboards setzen einen Flow in Gange, dem sich niemand entziehen kann. Enjoy Eazz.Band.+++++++++++++++++++Hanna Sikasa & Stephan Gembler „Homage to Nina“„I’ll tell you what freedom is to me: no fear.“ Nina SimoneDie Faszination für die große Sängerin, Pianistin und zugleich auch unerschrockene Stimme der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung ist bis heute ungebrochen.Sängerin Hanna Sikasa und Pianist Stephan Gembler lernten sich an der Musikhochschule in Nürnberg beim Jazzstudium kennen und entdeckten glücklicherweise, dass sie beide große Nina-Simone-Fans sind.Für ihr gemeinsames Duo haben sich die beiden Musiker ihre persönlichen Schätze aus dem großen Nina-Simone-Repertoire ausgesucht, bestehend aus eigenen Stücken der Künstlerin, sowie jenen, die sie so stark geprägt hat. Sikasa und Gembler sind tief eingetaucht, haben viel ausprobiert, Worte ergänzt, Töne weggelassen, andere hinzugefügt, lauter kleine Welten geschaffen – und damit ihre ganz persönliche „Homage to Nina“.2017 wurde Hanna Sikasa für Auszüge aus dem gemeinsamen Programm mit dem Kunstförderpreis der Stadt Augsburg ausgezeichnet.+++++++++++++++++++Ms. Lisa – Musikliebhaberin, Veranstalterin und Moderatorin (Radio Z). Sie pflegt seit dem letzten Jahrtausend ihre tiefe Liebe zu HipHop und jamaikanischer Musik, dabei verliert sie nie deren Wurzeln und Bezüge zu Jazz, Soul, Funk und Gospel aus den Augen.jazz:pa ist mit seinen polyglotten DJ-Sets in Nürnberg längst eine Institution. Dass HipHop grenzenlos ist, ist für ihn keine leere Pose, sondern eine Haltung. Mit seinen Sets erzählt er die Geschichte der alten Helden und der jungen Wilden neu, zur Musik von Fela Kuti, Marcos Valle oder George Clinton schleicht sich hin und wieder sogar ein Jimi Hendrix auf die Tanzfläche. Dabei bleibt jazz:pa seinen Wurzeln treu, schaut aber oft und gerne über den stilistischen Tellerrand des HipHop.