• Rundgang mit den Künstler*innen und Kurator*innen

  • Sa, 29.02.2020 ab 13:00 Uhr
  • Württembergischer Kunstverein Stuttgart
    Schlossplatz 2
    70173 Stuttgart
Rundgang mit den Künstler*innen und Kurator*innen - Württembergischer Kunstverein Stuttgart - Stuttgart

SAMSTAG, 29. FEBRUAR 2020, 13 UHRAusstellungsrundgang mit den Künstlerinnen und den Kuratorinnendurch die Ausstellung"Actually, the Dead Are Not Dead. Politiken des Lebens"Wir laden Euch einen Tag nach der Eröffnung in den Württembergischen Kunstverein ein, um gemeinsam mit den Künstlerinnen und Kuratorinnen die Ausstellung "Actually, the Dead Are Not Dead. Politiken des Lebens" zu besuchen. Hier erfahrt Ihr aus erster Hand, wie die Werke entstanden sind und könnt gemeinsam mit den Künstlerinnen und KuratorInnen diskutieren. ÜBER DIE AUSSTELLUNGVom 29. Februar bis zum 10. Mai 2020 zeigt der Württembergische Kunstverein die Ausstellung "Actually, the Dead Are Not Dead. Politiken des Lebens." Sie ist Teil einer ganzjährigen Ausstellungsreihe in Stuttgart, die sich als Fortführung der Bergen Assembly 2019 versteht. Künstlerische Leiterinnen dieser jüngsten Ausgabe der norwegischen Triennale waren Hans D. Christ und Iris Dressler, die Direktorinnen des Württembergischen Kunstvereins.Christ und Dressler hatten für die Bergen Assembly 2019 zehn weitere Kurator*innen eingeladen, den Begriff der Assembly, der Versammlung, gemeinsam auszuloten. Dabei ging es auch um die Frage nach den Verbündeten innerhalb kollektiver emanzipatorischer Prozesse und inwiefern die Toten bzw. diejenigen, die nicht mehr oder noch nicht leben, relevant für diese Prozesse sind. Dieser Aspekt bildete schließlich den inhaltlichen Kern der Bergen Assembly 2019, deren Titel sich auf ein Zitat des Schriftstellers und Filmemachers Alexander Kluge bezieht: „Es ist nämlich ein Irrtum, dass die Toten tot sind“.Im Zentrum des ersten Teils der Stuttgarter Ausstellungsreihe steht das Leben – ein Verständnis von Leben jenseits der vermeintlich binären Oppositionen zwischen Subjekt und Objekt, Mensch und Tier, Gesundheit und Krankheit, Leben und Tod. Die Ausstellung geht der Frage nach, wie sich unsere Beziehungen zu denen, die nicht mehr oder noch nicht da sind, neu definieren lassen: im Sinne der Verantwortung für das vergangene und kommende Leben. Dies bezieht die Auseinandersetzung mit dem Erbe ungelöster sozialer Konflikte ebenso ein, wie die Sorge um die Zukunft des Planeten und dessen Ressourcen. Es betrifft das Leben funktional diverser Körper ebenso wie den Kampf gegen all jene Ökonomien, die den Tod um des Profits willen in Kauf nehmen.Weitere Informationen findet Ihr hier: www.wkv-stuttgart.de///SATURDAY, FEBRUARY 29, 2020, 1 PMTour through the exhibition "Actually, the Dead Are Not Dead: Politics of Life"with the artists and curatorsOne day after the opening, we invite you to the Württembergischer Kunstverein to view the exhibition "Actually, the Dead Are Not Dead: Politics of Life" together with the artists and curators. Here you will learn how the works were created and you can discuss with the artists and curators about the exhibition. ABOUT THE EXHIBITIONFrom February 29 to May 10, 2020, the Württembergischer Kunstverein in Stuttgart presents "Actually, the Dead Are Not Dead: Politics of Life", conceived as part of a year-round series of exhibitions in continuation of Bergen Assembly 2019. The artistic directors of this latest edition of the Norwegian Triennial were Hans D. Christ and Iris Dressler, directors of the Württembergischer Kunstverein. In the context of Bergen Assembly 2019, Christ and Dressler invited another ten curators to jointly explore the concept and notions of assembly. Sounding the question of how to identify allies within collective emancipatory processes, the group emphasized the relevance of the dead, or of those who are no longer or not yet alive. This aspect ultimately formed the conceptual point of departure for Bergen Assembly 2019, whose title refers to a quote by writer and filmmaker Alexander Kluge: “It is in fact a mistake to think that the dead are dead.“The first part of the Stuttgart exhibition series focuses on life - understood beyond the alleged binary oppositions of subject and object, human and animal, health and illness, life and death. The exhibition asks how our relationships with those who are no longer or not yet present can be redefined, acknowledging our responsibility for past and future life. This might include how we tackle the legacies of unresolved social conflicts, or our concern for the future of the planet and its resources. It involves the lives of functionally diverse bodies as well as the struggle against all those economies that condone death for the sake of profit.For further information: www.wkv-stuttgart.deFoto / Photo:Sunaura Taylor, aus / from "Wildlife", 2014, Öl auf / oil on "Wildlife Photography Book", Ausschnitt / Detail