• Sound of the City: nacht.werden

  • Sa, 18.05.2019 ab 21:30 Uhr
  • Skulpturenpark Waldfrieden
    Hirschstraße 12
    42285 Wuppertal
Sound of the City: nacht.werden - Skulpturenpark Waldfrieden - Wuppertal

NACHT.WERDENEine musikalisch-textliche Wanderung in die Nacht. Der Skulpturenpark tritt mit der Musik von Igor Strawinskys ›Les Noces‹ und Gorilla Moon in ein dunkles Spannungsverhältnis. Die Musik selbst wird zur Skulptur, wenn der Chor der Oper, Schlagzeuger aus dem Sinfonieorchester Wuppertal und elektronische Musiker die Dämmerung durchbrechen. Für die dritte Spielzeit von ›Sound of the City‹ entwickelt die Berliner Musikerin, Komponistin und Regisseurin Alexandra Holtsch eine neue Veranstaltungsserie, bei der sich Oper und Clubszene auf neue Art begegnen werden.SOUND OF THE CITY Teil 3: wuppertal@nightAlexandra Holtsch hat mit einer ganzen Reihe von Projekten, bei denen sich klassische Theatermusik und zeitgenössische Klänge treffen, für Aufsehen gesorgt. Seit 1992 komponiert sie Theatermusiken und ist auch live an zahlreichen Projekten, u. a. an Theatern in Köln, Frankfurt, am Berliner Ensemble und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz beteiligt. Ihre Scratchopera ›Bar-code‹ wurde 2006 im Rahmen der Münchner Biennale für Neues Musiktheater uraufgeführt. Alexandra Holtschs ausgeprägter Stil, zeitgenössische elektronische Musik mit Werken aus allen Epochen zu mixen, brachte sie als DJ in den 90er Jahren ins Radio und in zahlreiche europäische Clubs. In den letzten Jahren konzentrierte sich Alexandra Holtsch auf Produktionen, bei denen sie Komposition und Regie übernahm, u.a. am Theater Bremen, am Saarländischen Staatstheater und an der Deutschen Oper Berlin. ›Sound of the City‹ ist eine Initiative der Oper Wuppertal, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Musik der Stadt und ihrer Oper in ein neues Verhältnis zu setzen. In jeder Spielzeit wird der Blickwinkel auf die Akteure durch die Auswahl einer/s neuen Kurator_in neu definiert. Dadurch ergeben sich immer andere Herausforderungen für die Handelnden in Stadt und Oper, die schließlich immer wieder zu konkreten, gemeinschaftlichen Aufführungen führen.