• Gott ist nicht Schüchtern | Lesung mit Olga Grjasnowa

  • Di, 17.09.2019 ab 18:00 Uhr
  • Utopiastadt
    Mirker Str. 48
    42105 Wuppertal
Gott ist nicht Schüchtern | Lesung mit Olga Grjasnowa - Utopiastadt - Wuppertal

Gott ist nicht Schüchtern | Lesung mit Olga GrjasnowaOlga Grjasnowa wurde 1984 in Baku, in Aserbaidschan, geboren und wuchs im Kaukasus auf. Als 11-Jährige kam sie mit ihren Eltern nach Deutschland. Längere Auslandsaufenthalte führten sie nach Polen, Russland und Israel. Die Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig erhielt 2011 das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung.Für ihren vielbeachteten Debütroman Der Russe ist einer, der Birken liebt (2012) wurde sie mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. Im Anschluss plante sie ein Zweitstudium in Military Studies, wurde jedoch abgelehnt und schrieb sich für Tanzwissenschaften in Berlin ein. Statt zu studieren, schrieb sie ihren zweiten Roman Die juristische Unschärfe einer Ehen (2014). Beide Romane wurden für die Bühne dramatisiert. 2017 erschien ihr Roman Gott ist nicht schüchtern. Sie lebt derzeit mit ihrer Familie in Berlin.PROGRAMMModerierte Autorinnenlesung des Romanes Gott ist nicht schüchtern.Einleitung: Birte Fritsch, Kuratorin des Literaturfestivals Meinwärts schreiben. | Moderation: Kerstin Meixner.TICKETSSupporter Tickets gibt es am Eingang oder hier: https://www.wuppertal-live.de/?298956Das Literaturfestival MEINWÄRTS150 JAHRE ELSE LASKER-SCHÜLER.»Schwerbrausend oder streichelnd möchte die Kunst fließen in des Beschauers Herz. Dem Künstler ist vererbt Ewigkeit; aus ihr holt er Materie, den Stoff seiner Schöpfungen, Zeit und Raum und Ewigkeitssubstanz: die Liebe!« – proklamiert Else Lasker-Schüler 1937 in Das Hebräerland.Im Sommer des Festjahres wird nun vermehrt gegenwärtige Kunst in des Beschauers Herz fließen. In Kooperationen u. a. mit dem Literarischen Colloquium Berlin werden in Soiréen, Künstler- innendialogen, Lesungen und Diskussionen Motive und Ideen Else Lasker-Schülers in ihrer Aktualität betrachtet. In diesem Dialog mit der Dichterin, der über der Zeit steht, ist es nicht nur die Liebe, der somit ein Resonanzraum geschaffen wird.Die Autor*innen sind eingeladen, ihre Werke im Kontext des grenzüberschreitenden und zeitlosen Gesamtwerkes der Jubilarin zu präsentieren und somit eigene Anknüpfungspunkte an Leben und Werk Else Lasker-Schülers zu finden. Dabei können ganz unterschiedliche Verbindungen entstehen.Eine Veranstaltung des Kulturbüros Wuppertal in Kooperation mit UTOPIASTADT.

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